10006 Oberhofmarschallamt, Nr. E, Nr. 01 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10006 Oberhofmarschallamt
10006 Oberhofmarschallamt >> 1. Akten >> 1.05. Zeremoniell bei Audienzen fremder Gesandter und Besuchen fremder Herrschaften (E)
1680 - 1738
Enthält u. a.: Promemoria bei Empfang der kaiserlichen, königlichen, kurfürstlichen und fürstlichen Abgesandten und Abgeordneten (Bl. 1).- Mitteilung an den Kurfürstlich-Brandenburgischen Hof wegen Empfang der kaiserlichen, königlichen und kurfürstlichen Beauftragten, 1680 (Bl. 3).- Extrakt, wie beim Kurfürst von Sachsen in der Hauptresidenz die Herren Gesandten des Römischen Kaisers, der Könige, der Herren Staaten von Holland und anderer freien Republiken und die Kurfürsten des Reichs zu empfangen sind (Bl. 7, 68).- Instruktion vom Kurfürst Johann Georg III. an den Hofmarschall Friedrich Adolph von Haugwitz wegen der Einrichtung des Zeremoniells für den Kurfürsten von Brandenburg (Bl. 18).- Oberhofmarschall von Haugwitz bei der Konferenz in Potsdam (Bl. 22).- Kurbrandenburgisches Hofzeremoniell, Empfang der Gesandten, Berlin 1. - 11.10.1680 (Bl. 24).- Tatarische Abgesandte, wie solche vom Kurbrandenburgen Hof recipiret und abgefertigt wurden (Bl. 42).- Zeremoniell der moskowitischen Gesandten am Kurbrandenburgischen Hof (Bl. 33).- Fürsten, welche der Kurfürst von Brandenburg die Hand gegeben (Bl. 46).- Anstellung wegen Ankunft des kurbrandenburgischen Abgesandten Herrn Meynerts (Bl. 49).- Anfrage des Kurfürsten von Hannover wegen Audienz der fremden Gesandten, April 1712 (Bl. 67).- Extrakt, mit welchem Zeremoniell die kurfürstlichen Gesandten an dem sächsischen Hof zur Audienz aufgestellt werden, 1691 - 1696 (Bl. 72).- Entscheidung der Frage, ob die Begleiter eines Botschafters mit in den Schlosshof fahren dürfen (Bl. 76).- Aktenvermerk vom 6.07.1727, dass die Diener der französischen Botschafter auf der Kutsche stehen bleiben und somit in den Schlosshof fahren dürfen (Bl. 79).- Aktenvermerk vom 10.07.1727, das der französische Botschafter Selter in seiner Karosse allein in den Schlosshof gefahren ist (Bl. 80).- Verzeichnis der vorhandenen Zeremonialakten in der Besserschen Bibliothek (Bl. 82).- Extrakt aus den alten und neuen Reglements der Bezüge der Garde du Corps bei der Hofkasse, 1731 (Bl. 84).- Remarques über das Zeremoniell am Königlich-Polnischen Hof in Sachsen, die Ambassadeurs zu genießen pflegen, nebst Exempeln, welche dies Remarques erläutern (Bl. 85, 95).- Nachricht, wie an dem Kurfürstlich-Sächsischen Hof die kaiserlichen und königlichen Gesandten und die Gesandten der Republik Holland empfangen wurden, 1690 - 1696 (Bl. 105).- Extrakt de la Relation du S. de Debrose de la Haye du 18.09.1731 (Bl. 110).- Ceremoniel de la Cour de Luede 1692 (Bl. 112).- Convention entre leur Majestes les Rois de Pologne et de Prushe, touchant le Ceremoniel des Visites reciproques, 1729 (Bl. 126).- Remarques de Mr. Besser, furle Ceremoniel de la Famille Royale, et sur d`autras points, 1719 (Bl. 131).- Extrakt, welche Gesandte und fürstliche Personen beim Kurfürst Friedrich August I. Audienz gehabt haben, 1700 - 1720 (Bl. 155, 159).- Vergleich, dass alle ankommenden kaiserlichen, königlichen, kurfürstlichen und fürstlichen, sowohl andere in- und ausländischen Potentaten und Abgesandten im Hieronymi Frostles Gasthof logieren sollen, 1614 (Bl. 168).- Promemoria denen Fourier, wenn Gesandte beim Kurfürsten Audienz haben, sind auch die Hofräte und Oberkonstistorial-Collegia dazu einzuladen (Bl. 173).- Aktennotiz, das der Herr Nuntii und die Herren Gesandten vom ersten Range nach Ausstieg im kleinen Schlosshof ihre Kutschen im großen Schlosshoff parken müssen. (Bl. 174).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:12 MEZ
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