Streit der Stadt Stralsund mit der rügenschen Ritterschaft wegen eigenmächtiger Kornausfuhr in andere Orte
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Rep. 3, Nr. 1375
01.03.03. Gerichtswesen der Stadt Stralsund Gerichtswesen der Stadt Stralsund
Gerichtswesen der Stadt Stralsund >> 02. 01.03.03.02. Das Obergericht >> 02.06. 01.03.03.02.06. Gerichtsvorgänge mit dem Feudaladel
1725 - 1772
Extrakt aus der von der Stadt Stralsund herausgegebenen Apologie (Verteidigungsschrift) über das von Herzog und Kaiser erteilte Privileg zum Ankauf sämtlichen Getreides von der Insel Rügen.- Injungierte Replico (pflichtmäßige Erwiderung) der rügenschen Ritterschaft wegen der Kornausfuhr von Rügen.- Bittschrift des Landrats und Erbmarschalls Freiherr Mauritz Ulrich von Putbus an König Friedrich I. von Schweden wegen der Zwangsausfuhr des rügenschen Getreides nach Stralsund.- Extrakt aus einem Schreiben Herzog Ernst Ludwigs an den Landvogt Jürgen von Plathen auf die Beschwerdeschrift der Stadt Stralsund (1572).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.0202, 11:29 MEZ