Johann Ludwig, Graf zu Nassau (Nassaw), Katzenelnbogen-(Catzenelenbogen), Vianden (Viandten) und Diez (Dietz), Herr zu Beilstein (Beylstein), Kais...
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1008 a, 128
1008 a Nachlass Jacob Friedrich Eberhard
Nachlass Jacob Friedrich Eberhard >> Urkunden des Hofes Faulbach und der damit verbundenen Besitzstücke >> 11 1626-1650
1643-10-16
Ausfertigung Pergament mit anhängendem Siegel in einer Holzkapsel, Deckel der Kapsel fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum zu Oberhadamahr, den 16. Monatßtag Octobris daß 1643. Jahrß
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Ludwig, Graf zu Nassau (Nassaw), Katzenelnbogen-(Catzenelenbogen), Vianden (Viandten) und Diez (Dietz), Herr zu Beilstein (Beylstein), Kaiserlicher Majestät geheimer und Reichshofrat, Kämmerer und zu den Generalfriedenstraktaten Abgesandter bekundet für sich und seine Vettern Ludwig Heinrich, Johann Moritz, Georg Friedrich, Heinrich, Wilhelm Friedrich, Christian, Johann Ernst und Johann Franz Desideratus, Grafen zu Nassau-Katzenelnbogen, Vianden und Diez, Herrn zu Beilstein, dass der verstorbene Joachim von Hoenberg (Hoenbergh) unter anderem von den Landgrafen von Hessen und nach Abschluss des katzenelnboger Vertrags von den Grafen von Nassau-Katzenelnbogen, die Lehen und Gerechtigkeiten in und um Dorndorf (Dorndorff), die seine Voreltern besaßen als Erblehen getragen hat. Der Sohn von Joachim von Hoenbergs verstorbener Tochter Juliane, Philipp von Langenbach, hat diese Lehen an den Grafen abgetreten und dafür als Erblehen 12 Wagen Brennholz erhalten, die ihm die Bauern von Dorndorf jährlich - zu je der Fronfasten 3 Wagen - aus ihrem Wald in seinen Hof zu Hadamar (Oberhadamar) liefern sollen, gegen eine angemessene Verpflegung. Dazu kommen noch 3 Malter Korn von der gräflichen Wasserpacht von dem Wasserfall bei seiner Mühle beim Ziegenfurt, oberhalb von Oberzeuzheim (Oberzeutzheym) gelegen, und die Fischereirechte im Mühlgraben über diesen Tausch ist am 5 . April 1633 eine Urkunde ausgestellt worden. Da Philipp von Langenbach verstorben ist, belehnt Graf Johann Ludwig dessen Sohn Johann Ludwig von Langenbach und seine Erben mit den Holzfuhren, dem Teil an der Wasserpacht und der Fischerei im Mühlgraben. Johann Ludwig von Langenbach schwört den Lehnseid und wird Mann und Burgmann der Grafen von Nassau-Katzenelnbogen zu Diez.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Ludwig, Graf zu Nassau (Nassaw), Katzenelnbogen-(Catzenelenbogen), Vianden (Viandten) und Diez (Dietz), Herr zu Beilstein (Beylstein), Kaiserlicher Majestät geheimer und Reichshofrat, Kämmerer und zu den Generalfriedenstraktaten Abgesandter bekundet für sich und seine Vettern Ludwig Heinrich, Johann Moritz, Georg Friedrich, Heinrich, Wilhelm Friedrich, Christian, Johann Ernst und Johann Franz Desideratus, Grafen zu Nassau-Katzenelnbogen, Vianden und Diez, Herrn zu Beilstein, dass der verstorbene Joachim von Hoenberg (Hoenbergh) unter anderem von den Landgrafen von Hessen und nach Abschluss des katzenelnboger Vertrags von den Grafen von Nassau-Katzenelnbogen, die Lehen und Gerechtigkeiten in und um Dorndorf (Dorndorff), die seine Voreltern besaßen als Erblehen getragen hat. Der Sohn von Joachim von Hoenbergs verstorbener Tochter Juliane, Philipp von Langenbach, hat diese Lehen an den Grafen abgetreten und dafür als Erblehen 12 Wagen Brennholz erhalten, die ihm die Bauern von Dorndorf jährlich - zu je der Fronfasten 3 Wagen - aus ihrem Wald in seinen Hof zu Hadamar (Oberhadamar) liefern sollen, gegen eine angemessene Verpflegung. Dazu kommen noch 3 Malter Korn von der gräflichen Wasserpacht von dem Wasserfall bei seiner Mühle beim Ziegenfurt, oberhalb von Oberzeuzheim (Oberzeutzheym) gelegen, und die Fischereirechte im Mühlgraben über diesen Tausch ist am 5 . April 1633 eine Urkunde ausgestellt worden. Da Philipp von Langenbach verstorben ist, belehnt Graf Johann Ludwig dessen Sohn Johann Ludwig von Langenbach und seine Erben mit den Holzfuhren, dem Teil an der Wasserpacht und der Fischerei im Mühlgraben. Johann Ludwig von Langenbach schwört den Lehnseid und wird Mann und Burgmann der Grafen von Nassau-Katzenelnbogen zu Diez.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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