Graf Albrecht von Orlamünde bekundet, dass er dem St. Johanniskloster in Lübeck einst das Dorf Daristhorp und 6 Hufen im Dorfe Sasel geschenkt hat, gibt ihm jetzt dafür das Dorf Testorf, da dies dem Dorfe Kükelühn, das er ebenfalls mit der Mühle zu Johannisdorf dem Kloster verliehen hat, benachbart und daher für die Mönche günstiger gelegen ist. gewährt ihm für diesen Besitz die hohe und niedere Gerichtsbarkeit und die Freiheit von allen Diensten außer der Landesverteidigung, vulgo lantwere genannt, und fügt den Wald zwischen Testorf und Kasseedorf hinzu mit genau bestimmten Grenzen. Was die Mönche in diesem Wald mit ihrer Arbeit und auf ihre Kosten urbar machen, soll ihnen mit denselben Rechten wie das Dorf Testorf gehören. Zeugen: Berthold, Bischof von Lübeck, Eppo, Propst zu Preetz, Luthard, Priester der Neuen Kirche sacerdos in Nova ecclesia (Hansühn?), Nikolaus, Priester zu Eutin. Laien: Nikolaus, Sohn des Burwin, Wibert, Truchseß, Tuco von Travemünde, Advokat, Gerbert, Advokat Hollandrorum in Altenburg und viele andere. Acta sunt hec anno dominice incarnationis millesimo ducentesimo vigesimo quarto, septimo idus ianuarii in Utin. Maroldus notarius recognovit.

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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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