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Ganz, Adolph, Musikdirektor am Theater in Mainz
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D 12 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur >> 7 Buchstabe G
1822-1825, 1845
Enthält: Gesuch des [Rhetorikprofessors] G[eorg] C[hristian] Braun um Gewährung eines Titels für den in Mainz und Darmstadt tätigen Musikdirektor Ganz; Ankündigung der Übersendung eines Werkes über das alte Athen an den Großherzog, 1822
Enthält: Gesuch um Verleihung des Titels eines Kapellmeisters; Bericht von Ganz über seine bisherige Tätigkeit, 1822
Enthält: Gesuch um Verleihung des Titels eines Kapellmeisters; Bericht von Ganz über die hohe Anerkennung seiner Leistungen beim Publikum, 1825
Enthält: Dankschreiben für die Verleihung des Kapellmeistertitels durch den Großherzog, 1825
Enthält: Beschwerde des Adolph Ganz gegen seine Entlassung und die Besetzung der Kapellmeisterstelle mit einem anderen Musiker; Betonung seiner Verdienste; Gesuch einer Intervention durch den Großherzog, 1845
Enthält: Bericht über den autoritären Führungsstil und die mangelnde Qualifikation des Adolph Ganz, 1845
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Braun, Georg Christian (1785-1834) - GND: 116417021 (https://d-nb.info/gnd/116417021)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.