Martha von Ruost und Sabina von Brumach, beide geborene von Stein von Reichenstein und beide verwitwet, verkaufen ihren Erbteil (2/5) am Oberen Schloss in Neuweier und dem dazu gehörigen Gut einschließlich dreier Rebhöfe an Friedrich von Stein von Reichenstein, dazu ebenfalls ihren Erbteil an 3 1/2 Viertel Roggen und Gersten, den das Kloster Schwarzach der Familie Stein jährlich als Gült liefert. Der Kaufpreis beträgt 7200 Gulden.
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Martha von Ruost und Sabina von Brumach, beide geborene von Stein von Reichenstein und beide verwitwet, verkaufen ihren Erbteil (2/5) am Oberen Schloss in Neuweier und dem dazu gehörigen Gut einschließlich dreier Rebhöfe an Friedrich von Stein von Reichenstein, dazu ebenfalls ihren Erbteil an 3 1/2 Viertel Roggen und Gersten, den das Kloster Schwarzach der Familie Stein jährlich als Gült liefert. Der Kaufpreis beträgt 7200 Gulden.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Neuweier U 24
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Neuweier Schlossarchiv Neuweier
Schlossarchiv Neuweier >> I. Urkunden >> Adel Schloss Neuweier
1632 September 29 (Michaelis des heyligen Erzengelstag)
8 Blatt
Urkunden
Ausstellungsort: Straßburg
Siegler: Ausstellerinnen; Claus Wetzel von Marsilien; Philibert von Ruost; Georg Friedrich von Ruost; Jakob Friedrich Böchle
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papier
Vermerke: Beglaubigte Abschrift 1740
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften der Ausstellerinnen und der anderen Siegler
Siegler: Ausstellerinnen; Claus Wetzel von Marsilien; Philibert von Ruost; Georg Friedrich von Ruost; Jakob Friedrich Böchle
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: Siegel mit Papier
Vermerke: Beglaubigte Abschrift 1740
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften der Ausstellerinnen und der anderen Siegler
Notarvermerk: Notar Heinrich Geyer bestätigt, dass die Unterschriften der beiden Söhne der während der Ausfertigung der Verkaufsurkunde verstorbenen Martha von Ruost im Namen und nach Willen der Verkäuferin erfolgt sind, 1633 Februar 28.
Neuweier : Baden-Baden BAD; Schloss
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:11 MESZ
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