Die königlich-dänischen und fürstlich-gottorfischen Statthalter und Regierung zu Oldenburg beurkunden, dass die Vorsteher der Lambertikirche ihr am Markt in Oldenburg gelegenes adelig freies Haus, genannt Lüder Orwegen Haus, wie es ihnen Graf Anton I. von Aldenburg laut vollständig inserierter Urkunde von 1675 Januar 27 geschenkt hatte, für 1000 Reichstaler an den Sekretär Johann Friedrich Enslin (Johann Friederich Enßlin) verkauft hätten, wobei 400 Reichstaler bereits bar bezahlt worden seien, wohingegen die restlichen 600 Reichstaler unter hypothekarischer Sicherstellung zu Ostern 1676 zu entrichten seien. 1675 April 21 (den ein und zwantzigsten Aprilis), Oldenburg Anna Margarethe (Margretha) Stadlanderin, Witwe des verstorbenen Johann Friedrich Enslin (Johan Friederich Enßlin), bekundet, dass sie sich, nachdem sie das im vorstehenden Kaufbrief genannte Haus seit Ostern zur Heuer gehabt und auch einige Kosten darauf verwandt habe und der Ratsherr Gerd Gerdsen den Kaufbrief eingelöst habe, mit Gerdsen dahingehend verglichen habe, dass sie ihm unter Vorbehalt der Wohnung bis Michaelis die Hälfte des genannten Hauses überlassen wolle. 1676 August 12 (den 12ten Augusti), Oldenburg

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Niedersächsisches Landesarchiv
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