Hans Jacobsen zu Husum urkundet, dass er den Vorstehern des Klosters oder Gasthauses St. Jürgen, Broder Andersen, Jeronimus Roleffsen, Harmen Munter und Jochim Berlin, eine mit 20 Schillingen jährlich zu verzinsende Summe von 20 Mark lübsch schuldet und verpfändet denselben dafür sein Haus und Hof "by der Kleykulen" zwischen Harre Hansen im Osten und der Wester Halegate im Westen belegen. Mitsiegler: Frodde Ocksen und Frodde Veddersen. d.d.1569, in den achte dagen tho Michelis.
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Hans Jacobsen zu Husum urkundet, dass er den Vorstehern des Klosters oder Gasthauses St. Jürgen, Broder Andersen, Jeronimus Roleffsen, Harmen Munter und Jochim Berlin, eine mit 20 Schillingen jährlich zu verzinsende Summe von 20 Mark lübsch schuldet und verpfändet denselben dafür sein Haus und Hof "by der Kleykulen" zwischen Harre Hansen im Osten und der Wester Halegate im Westen belegen. Mitsiegler: Frodde Ocksen und Frodde Veddersen. d.d.1569, in den achte dagen tho Michelis.
LASH, Urk.-Abt. 185 Nr. 415
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum >> 1 Urkunden
1569
Enthält: Ausfertigung, Pergament, mit drei Siegeln
Verzeichnung
1569 Oktober 6
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ