Sigrid Schwarz (Bestand)
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SCHWARZ
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung - Archiv (Archivtektonik) >> B. Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR >> Nachlässe, Vorlässe, Teilnachlässe und Personenfonds
Bestandsbeschreibung: Sigrid Schwarz (geb. 02.01.1908, gest. 03.1996) war eine Pädagogin die mit und für das Deutsche Pädagogische Zentralinstitut (DPZI) arbeitete. Zudem wirkte sie in verschiedenen pädagogischen und geschichtlichen Fakultäten. So begann ihr pädagogischer Werdegang mit dem Bestehen der Reifeprüfung im Jahre 1927. Bald darauf folgte ihr Staatsexamen für das Lehramt für Volksschulen Sachsens am Pädagogischen Institut der Technischen Hochschule in Dresden im Jahr 1930. In den Jahren darauf bis 1933 arbeitete sie als Aushilfslehrerin an verschiedenen Schulen des Schulaufsichtsbezirks ”Chemnitz-Land“. Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie als Mitglied der KPD vom Schuldienst entlassen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges bekam sie das Referat Schule und Erziehung bei der Bezirksleitung Sachsen der KPD übertragen. 1946 wurde sie zum ”1. Lehrgang der Parteihochschule Karl Marx“ delegiert. Hiernach arbeitete sie von 1947 als Assistentin an der Geschichtsfakultät unter Erich Paterna, sowie bis 1949 an der Philosophischen Fakultät unter der Leitung von Dr. Viktor Stern. Sigrid Schwarz nahm nach dieser Tätigkeit die Aufgabe der Hauptreferentin in der Abteilung Kultur und Erziehung beim Parteivorstand der SED wahr. Zudem arbeitete sie als Oberreferentin und als Hauptreferentin für Geschichte der Pädagogik im DPZI. Diese Aufgabe nahm sie als Lehrbeauftragte und später als Honorarprofessorin für Geschichte der Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule beim Magistrat von Groß-Berlin wahr. Seit 1952 arbeitete sie zusätzlich als Assistentin von Robert Alt im Institut für systematische Pädagogik und Geschichte der Pädagogik an der Pädagogischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. In den Jahren 1953 folgten weitere Schritte der Weiterbildung wie eine Aspirantur, welche aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen werden mussten. Im Jahr 1956 gelang es Schwarz die Doktor-Würde mit der Dissertation "Die Liebe zur Heimat. Ein wesentliches Ziel unserer patriotischen Erziehung" zu erreichen.
Sigrid Schwarz stimmte in einer Vereinbarung vom 25. September 1987 einer Übergabe ihres persönlichen Schriftgutes an die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW) zu. Die Akten sind somit im Jahr 1987 an das Archiv übergeben worden. Der Bestand beschränkt sich auf eine Inauguraldissertation aus dem Jahr 1956 zur Erlangung der Doktorwürde an der Pädagogischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, welche zusätzlich den Lebenslauf von Sigrid Schwarz enthält. Zudem ist ein Mikrofilm eines Märchenbuches überliefert. Die Erschließung dieses Bestandes erfolgte nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) in der Archivdatenbank.
Altsignatur
0.4.28.
Weiterführende Archivalien
Nachlass Robert Alt (ALT), Archiv der BBF des DIPF
Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI), Archiv der BBF des DIPF
Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW), Archiv der BBF des DIPF
Humboldt-Universität Berlin, Qualifikationsarbeiten der Sektion Geschichte (HUSG), Archiv der BBF des DIPF
Quellen
SCHWARZ 1, Bd. 4
Sigrid Schwarz stimmte in einer Vereinbarung vom 25. September 1987 einer Übergabe ihres persönlichen Schriftgutes an die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW) zu. Die Akten sind somit im Jahr 1987 an das Archiv übergeben worden. Der Bestand beschränkt sich auf eine Inauguraldissertation aus dem Jahr 1956 zur Erlangung der Doktorwürde an der Pädagogischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, welche zusätzlich den Lebenslauf von Sigrid Schwarz enthält. Zudem ist ein Mikrofilm eines Märchenbuches überliefert. Die Erschließung dieses Bestandes erfolgte nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) in der Archivdatenbank.
Altsignatur
0.4.28.
Weiterführende Archivalien
Nachlass Robert Alt (ALT), Archiv der BBF des DIPF
Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI), Archiv der BBF des DIPF
Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW), Archiv der BBF des DIPF
Humboldt-Universität Berlin, Qualifikationsarbeiten der Sektion Geschichte (HUSG), Archiv der BBF des DIPF
Quellen
SCHWARZ 1, Bd. 4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2025, 07:50 MESZ