Der Wirt und Ulmer Bürger Johann Vogel verkauft den Ulmer Bürgern Heinrich Rembolt, Jodok ("Jos") Wirttemberg und Ulrich Mercklin, von Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm bestellte Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, einen jährlichen Zins von 5,5 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von seinem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm bei dem Neutor [abgegangen, östlich Olgastraße 80] in der Gremlingergasse [heute Deinselsgasse] zwischen den Häusern des Bäckers Johann Schenk und des Johann Murrer von Lauingen ("Laugingen") [Lkr. Dillingen]. Davon gefällt der Witwe Sträler ein jährlicher Zins von 1 rheinischen Gulden, der mit 20 Gulden abgelöst werden kann. Der Zins ist zur Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johanns tag zu/o/ su/e/nwenden") und zur Hälfte am 27. Dezember ("vf sant Johans tag zu/e/ Wichennechten") zu entrichten. Dafür hat er von den Käufern 110 rheinische Gulden erhalten. Ihm und seinen Erben steht das Recht zu, den Zins gegen Rückzahlung dieser Summe wieder abzulösen.

Vollständigen Titel anzeigen
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Objekt beim Datenpartner
Loading...