Nachrichtenstelle der Polizeidirektion (Bestand)
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4.65
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4. Staatliche Stellen und Eigenbetriebe des Landes und der Stadtgemeinde Bremen >> 4.1. Zentrale Angelegenheiten und Inneres >> 4.1.2. Inneres
1919 - 1939
Enthält: Verwaltungsangelegenheiten, Organisation - Einzelne Institutionen, Organisationen und Personengruppen, insbesondere Polizei, Reichswehr, Parteien, Gewerkschaften, Firmen, Verbände und Vereine - Einzelne Ereignisse, insbesondere Wahlen, Volksbegehren und -entscheide, Versammlungen und Umzüge, Unruhen, Streiks, Umsturzversuche, Attentate, Presse- und Literaturerscheinungen, Theater-, Film- und Rundfunkaufführungen - Politische Lageberichte - Politische Verhältnisse im Ausland
Geschichte des Bestandsbildners: Im November 1919 wurde der Nachrichtendienst der Regierungsschutztruppe (vgl. 6,15) an die als Abteilung der Polizeidirektion neugegründete Sicherheitspolizei unter der Bezeichnung Abteilung N (Nachrichtenabteilung) angegliedert. Sie war der für die Sammlung von Nachrichten zuständige Teil der politischen Polizei. 1920 ging die Abteilung N zur neuerrichteten Schutzpolizei über. 1923 vollzog sich die Umwandlung in eine eigenständige Nachrichtenstelle der Polizeidirektion. Sie wurde 1931 mit der Politischen Polizeistelle, die Exekutivaufgaben wahrnahm, zur Zentralstelle der Polizeidirektion vereinigt. Nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 gingen ihre Aufgaben auf die neuerrichtete Geheime Staatspolizei über.
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthält zu vielen Betreffen auch Material über das gesamte Reichsgebiet, z. B. die Berichte des preußischen Staatskommissars für öffentliche Ordnung 1919-1923 und die Berichte des Reichskommissars für Überwachung der öffentlichen Ordnung 1920-1929.
Geschichte des Bestandsbildners: Im November 1919 wurde der Nachrichtendienst der Regierungsschutztruppe (vgl. 6,15) an die als Abteilung der Polizeidirektion neugegründete Sicherheitspolizei unter der Bezeichnung Abteilung N (Nachrichtenabteilung) angegliedert. Sie war der für die Sammlung von Nachrichten zuständige Teil der politischen Polizei. 1920 ging die Abteilung N zur neuerrichteten Schutzpolizei über. 1923 vollzog sich die Umwandlung in eine eigenständige Nachrichtenstelle der Polizeidirektion. Sie wurde 1931 mit der Politischen Polizeistelle, die Exekutivaufgaben wahrnahm, zur Zentralstelle der Polizeidirektion vereinigt. Nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 gingen ihre Aufgaben auf die neuerrichtete Geheime Staatspolizei über.
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthält zu vielen Betreffen auch Material über das gesamte Reichsgebiet, z. B. die Berichte des preußischen Staatskommissars für öffentliche Ordnung 1919-1923 und die Berichte des Reichskommissars für Überwachung der öffentlichen Ordnung 1920-1929.
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Bestand
Literatur: Peter Fricke, Anfänge und Organisation der Nachrichtenstelle bei der Polizeidirektion Bremen, Bremen 1967 (Ms.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ