Benedikt (Benedictus) von Weßnig (Wesenig) beurkundet, dass seine Streitigkeiten mit der Äbtissin Margarethe von Lößnig (Leznig){1}, der Priorin Mechthild und dem Konvent des Klosters Marienthron zu Nimbschen (Marien Tron zcu dem anderen namen Nympczen genand) um den Feldzehnten von seinem Gut in Weßnig (Wezenik) in Gegenwart des Rates seines Herrn, des Markgrafen Wilhelm [I.] von Meißen, beigelegt worden sind. Er verpflichtet sich für sich, seine Erben und Nachfolger, anstatt des Feldzehnten jährlich zu Martini von seinem Gut 18 Scheffel [Getreide] nach Torgauer Maß, halb Roggen (korn) und halb Gerste, an Äbtissin, Priorin und Konvent zu Nimbschen abzugeben, die in Weßnig den Beauftragten des Klosters übergeben werden sollen. - Siegel des Ausstellers angekündigt. 1 Die überlieferten Namensformen der späteren Äbtissin sprechen deutlich für Lößnig (n. Strehla). Anne-Katrin Köhler, Geschichte des Klosters Nimbschen, Leipzig 2003, S. 228f, Anm. 8 löst den Namen jedoch abweichend mit Leisnig auf.

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Sächsisches Staatsarchiv
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