Kupferkammerhütte Hettstedt (Bestand)
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F 5 (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.05. Bergwerksbetriebe und staatliche Betriebsverwaltungen >> 07.01.05.04. Kupferschiefer und Eisenerz
1673 - 1872
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Die Gewerkschaft zur Kupferkammer, die auf einer mittelalterlichen Hüttenstätte stand, wurde am 10. April 1723 gegründet. Sie erschmolz aus den Schiefern einen Kupferrohstein, der nach mehrmaligen Rösten in offenen Stadeln auf ein silberhaltiges Schwarzkupfer verschmolzen wurde. Die Kupferkammerhütte führte 1798 den Namen "Gewerkschaft zur Kupferkammer samt Gottesbelohnung", nachdem die Gewerkschaft Gottesbelohnungs- und Wiesenhütte Konkurs anmelden musste. Im Jahre 1852 traten die fünf Mansfelder Gewerkschaften, darunter die Kupferkammerhütte zur Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft zusammen. Das führte zu einer Konzentration des Schmelzbetriebes auf der Kupferkammerhütte. Die im Jahre 1723 erbaute Schmelzhütte wurde 1862 stillgelegt und dafür Schmelzhütten mit größeren Öfen gebaut. Die alte Kupferkammerhütte wurde 1922 zur Bleihütte umgebaut. Die Hütte wurde im Jahre 1990 stillgelegt.
Bestandsinformationen: In dem 1951 vom LHA übernommenen Archiv der Mansfeldischen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft bildete das Archiv der Kupferkammerhütte einen besonderen, offenbar frühzeitig geordneten Bestand und wurde auch als solcher belassen. Eine Retrokonversion des Findbuches einschließlich einer Erschließungsverbesserungen fand 2007 statt. Im Jahre 2011 wurde der Bestand zuständigkeitshalber an die Abteilung Merseburg übergeben. Hier erhielten die Akten eine neue Signatur. Der Bestand enthält auch Schriftstücke vor 1723.
Registraturbildner: Die Gewerkschaft zur Kupferkammer, die auf einer mittelalterlichen Hüttenstätte stand, wurde am 10. April 1723 gegründet. Sie erschmolz aus den Schiefern einen Kupferrohstein, der nach mehrmaligen Rösten in offenen Stadeln auf ein silberhaltiges Schwarzkupfer verschmolzen wurde. Die Kupferkammerhütte führte 1798 den Namen "Gewerkschaft zur Kupferkammer samt Gottesbelohnung", nachdem die Gewerkschaft Gottesbelohnungs- und Wiesenhütte Konkurs anmelden musste. Im Jahre 1852 traten die fünf Mansfelder Gewerkschaften, darunter die Kupferkammerhütte zur Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft zusammen. Das führte zu einer Konzentration des Schmelzbetriebes auf der Kupferkammerhütte. Die im Jahre 1723 erbaute Schmelzhütte wurde 1862 stillgelegt und dafür Schmelzhütten mit größeren Öfen gebaut. Die alte Kupferkammerhütte wurde 1922 zur Bleihütte umgebaut. Die Hütte wurde im Jahre 1990 stillgelegt.
Bestandsinformationen: In dem 1951 vom LHA übernommenen Archiv der Mansfeldischen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft bildete das Archiv der Kupferkammerhütte einen besonderen, offenbar frühzeitig geordneten Bestand und wurde auch als solcher belassen. Eine Retrokonversion des Findbuches einschließlich einer Erschließungsverbesserungen fand 2007 statt. Im Jahre 2011 wurde der Bestand zuständigkeitshalber an die Abteilung Merseburg übergeben. Hier erhielten die Akten eine neue Signatur. Der Bestand enthält auch Schriftstücke vor 1723.
Laufmeter: 4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
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- 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) (Tektonik)
- 07.01. Bergbau (Tektonik)
- 07.01.05. Bergwerksbetriebe und staatliche Betriebsverwaltungen (Tektonik)
- 07.01.05.04. Kupferschiefer und Eisenerz (Tektonik)
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