Johann Wilhelm von der Hell zu Sollbrüggen an Baron von Pelden gnt. Cloudt, Herr zu Lauers-fort, Drost zu Moers; Fragt, ob Kiste mit Briefschaften von Rheinberg eingetroffen sei, um wegen des Prozesses von Haes bzw. die Haus Sollbrüggen betr. Urkunden Einblick bzw. Kopien zu erhalten, um sie dem Kurfürsten von Köln, der voraussichtlich in 8-9 Tagen in Linn eintreffen werde, wegen Ratifikation durch das Domkapitel vorzulegen. Wegen der Lechenicher Erbpacht und Büsche auf der Eylagen möge Dr. Mastricht Kommission erteilt werden mit erforderlicher Zustimmung des Lehnsherrn von Dyck. Bittet um Antwort wegen des Vehler (?) Hofes und der Gelder vom Bockumer Busch. Die Gemälde-Kopien bei Lucas de Kaij sind fertig. Dieser soll sich wegen der Bezahlung nach Sollbrüggen wenden, die Malutensilien aber mitbringen, um "den alten Sod abgeschilderten Degenhardt von Haes in ebenmäßiger Statur ab zu copijen". Die mitgesandte junge Jagdhund ist eine edle Rasse, gut für die Jagd. Er hätte dafür gern einen kleinen Hund, der "mit auf grob wild" jage, es könne auch das kleine von Hammeren gekommene rötliche Hündchen sein. 1669 November 1. Sollbrüggen