Handel des Buchhändlers Köhler in Leipzig mit verbotenen Schriften
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10088 Oberkonsistorium, Nr. Loc. 10744/48 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Loc. 2, No. 116
10088 Oberkonsistorium
10088 Oberkonsistorium >> 10. Büchersachen >> 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften
1809
Enthält u. a.: Kopie eines Berichts in französischer Sprache des Bürgermeisters und des Magistrats der Stadt Leipzig an den Chef d'escadron [Major] Charlot zwecks Unterrichtung über die Konfiszierung der Schriften "Napoléon Bonaparte et le peuple francois sous sons Consulat, Germanie 1804", "L'histoire secrete de la Cour et du cabinet de St. Cloud, traduite de l'anglois, en deux voulmes, Londres, chez John Bull", 24. Oktober 1808 (Bl. 2).- Kopie des Antwortschreibens des Chefs d'escadron Charlot in französischer Sprache, 20. Dezember 1808 (Bl. 5-6).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:38 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 01.05.06 Kultus und Unterricht (Tektonik)
- Oberkonsistorium (Bestand)
- 10. Büchersachen (Gliederung)
- 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften (Gliederung)