Michel Schmautz zu Kornwestheim bekundet, daß er den Küchenmeisterhof zu Kornwestheim von Junker Jörg v. Kaltental zu Aldingen, der Witwe Bernhard Dürrs, Stadtschreibers zu Schorndorf, Hans Schickhard daselbst mit seiner Frau Margaretha und deren Kindern aus ihrer früheren Ehe mit Hans Neuffer sowie von Jörg Neuffer und Michel Sattler, beiden als Pflegern Hans Neuffers d.J., und von Stoffel Rapp von Gmünd, derzeit zu Schorndorf wohnhaft, zu Lehen trägt und bisher um das Drittel angebaut hat. Auf Ansuchen des A. verzichten die Hofherren auf die Abgabe des Dritteils, wofür sich der A. verpflichtet, ihnen jährlich auf Martini (11. Nov.) eine ewige Gült von 10 Scheffel Roggen, 32 Scheffel Dinkel und 10 Scheffel Hafer in bestimmter Weise auf ihren Kasten nach Aldingen und Schorndorf zu liefern.Der Hof soll nicht geteilt werden. In der Beschreibung der Hofgüter sind folgende Anrainer genannt: Kloster Bebenhausen, Lorch, Weiler und St. Klara zu Esslingen, Spital Esslingen, der Heilige (St. Martin) zu Kornwestheim und die Frühmesse, die Herren v. Stammheim, Meister Hans Wieland von Stuttgart, der Apotheker von Esslingen, 'Welsch Hans' und die Mangoltin von Stuttgart.
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Michel Schmautz zu Kornwestheim bekundet, daß er den Küchenmeisterhof zu Kornwestheim von Junker Jörg v. Kaltental zu Aldingen, der Witwe Bernhard Dürrs, Stadtschreibers zu Schorndorf, Hans Schickhard daselbst mit seiner Frau Margaretha und deren Kindern aus ihrer früheren Ehe mit Hans Neuffer sowie von Jörg Neuffer und Michel Sattler, beiden als Pflegern Hans Neuffers d.J., und von Stoffel Rapp von Gmünd, derzeit zu Schorndorf wohnhaft, zu Lehen trägt und bisher um das Drittel angebaut hat. Auf Ansuchen des A. verzichten die Hofherren auf die Abgabe des Dritteils, wofür sich der A. verpflichtet, ihnen jährlich auf Martini (11. Nov.) eine ewige Gült von 10 Scheffel Roggen, 32 Scheffel Dinkel und 10 Scheffel Hafer in bestimmter Weise auf ihren Kasten nach Aldingen und Schorndorf zu liefern.Der Hof soll nicht geteilt werden. In der Beschreibung der Hofgüter sind folgende Anrainer genannt: Kloster Bebenhausen, Lorch, Weiler und St. Klara zu Esslingen, Spital Esslingen, der Heilige (St. Martin) zu Kornwestheim und die Frühmesse, die Herren v. Stammheim, Meister Hans Wieland von Stuttgart, der Apotheker von Esslingen, 'Welsch Hans' und die Mangoltin von Stuttgart.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 274
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1539 Mai 16 (Fr n. Chr. Himmelfahrt)
Archiv Stuttgart W. Lade D. 29. Büschel
Urkunden
Schaden: leicht fleckig
Dürr, Bernhard
Hofstetter, Jakob
Mangoltin; die
Neuffer, Hans
Neuffer, Hans d. J.
Neuffer, Jörg
Rapp, Stoffel
Schickhard, Hans
Schickhard; Margaretha
Schmautz, Michel
Welsch Hans
Wieland, Hans
Aldingen : Remseck am Neckar LB
Bad Cannstatt : Stuttgart S
Bebenhausen : Tübingen TÜ; Kloster
Esslingen am Neckar ES
Esslingen am Neckar ES; Klarakloster
Esslingen am Neckar ES; St. Katharinen-Hospital (Spital)
Kornwestheim LB
Lorch AA; Kloster
Schorndorf WN
Schwäbisch Gmünd AA
Weiler = Esslingen-Weil; Kloster
Lehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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- Stuttgart W, Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)