Burk, Müller von Ittenhausen (Hittenhusen), stiftet, Gott, Jesus Christus, Mutter Marien und allen Heiligen zu Lob und Ehren, für sich, seine Eltern, Vorfahren und Nachkommen zum Seelenheil der Sammlung zu Buchhorn und der im Konstanzer Bistum gelegenen Sammlung des Predigerordens 4 ß d guter Landwährung jährlichen und ewigen Zins von seinem näher beschriebenen Weingarten zu Berg "an der Halden", den vormals niemand nutzte und von dem 8 ß d Bodenzins in die Küsterei zu Konstanz gehen. Ausst., seine Erben oder wer immer den Weingarten inne hat, soll den Zins am Sankt Martins Tag (11. Nov.) erstmalig entrichten und danach jährlich am Sankt Martins Tag, acht Tage davor oder danach, an die genannte Sammlung geben. Wenn Ausst. und seine Erben und Nachkommen den genannten Zins und den Schaden des vormals unbezahlten Zinses in der vorgeschriebenen Weise nicht bezahlen, können die Frauen der Sammlung und ihre Nachkommen den Weingarten an sich nehmen und pfänden.
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Burk, Müller von Ittenhausen (Hittenhusen), stiftet, Gott, Jesus Christus, Mutter Marien und allen Heiligen zu Lob und Ehren, für sich, seine Eltern, Vorfahren und Nachkommen zum Seelenheil der Sammlung zu Buchhorn und der im Konstanzer Bistum gelegenen Sammlung des Predigerordens 4 ß d guter Landwährung jährlichen und ewigen Zins von seinem näher beschriebenen Weingarten zu Berg "an der Halden", den vormals niemand nutzte und von dem 8 ß d Bodenzins in die Küsterei zu Konstanz gehen. Ausst., seine Erben oder wer immer den Weingarten inne hat, soll den Zins am Sankt Martins Tag (11. Nov.) erstmalig entrichten und danach jährlich am Sankt Martins Tag, acht Tage davor oder danach, an die genannte Sammlung geben. Wenn Ausst. und seine Erben und Nachkommen den genannten Zins und den Schaden des vormals unbezahlten Zinses in der vorgeschriebenen Weise nicht bezahlen, können die Frauen der Sammlung und ihre Nachkommen den Weingarten an sich nehmen und pfänden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 58
lad N: 45
B 471 U 136
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1421 Oktober 15 (sant Gallen aubent)
Urkunden
Siegler: Sr.: Prioratssiegel des Klosters Löwental auf Bitten des Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Burk, Müller
Berg : Ailingen, Friedrichshafen FN
Buchhorn = Friedrichshafen FN; Sammlung
Ittenhausen : Ailingen, Friedrichshafen FN; Müller
Konstanz KN; Küsterei
Löwental : Friedrichshafen FN; Kloster, Prioratssiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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