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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Kanzleirat und außerordentlichen Envoyé Baron Carl Gustaf von
Friesendorff in Hannover
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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Kanzleirat und außerordentlichen Envoyé Baron Carl Gustaf von
Friesendorff in Hannover
Enthält: Korrespondenz vom 12. März 1700 bis 18. Februar 1711 (überwiegend schwed., mit Anlagen), u.a. zu folgenden Inhalten: zum Dienstantritt Friesendorf(f)s als Envoyé an den braunschweig-lüneburgischen Höfen (März 1700); zum Kriegsverlauf, zu diplomatischen Angelegenheiten und zur Einstellung Kurhannovers bzw. Schwedens, zu den Verhandlungen Friesendorffs und zu den Höfen in Celle und Hannover (1701-1711); zum Interesse Kurhannovers, der schwedischen Krone Darlehen gegen Unterpfand in den deutschen Provinzen zu geben, zur Verpfändung des Amtes Wildeshausen, zur möglichen Verpfändung des Amtes Rotenburg, sowie zum Gerücht der Pfändung der gesamten Herzogtümer Bremen-Verden durch Kurhannover (1701); zur schwedischen Geldanleihe in Holland (1701); zum Einmarsch cellischer und hannoverscher Truppen in Wolfenbüttel, zur Flucht des Herzogs Anton Ulrich und zum Vergleich mit Herzog Rudolf August von Wolfenbüttel (1702); zur Erteilung eines schwedischen Passes an den Sohn des braunschweig-lüneburgischen Kriegsrats Johann Hattorf in Paris (1702, mit Anlage: Kaufvertrag zwischen Burchard Ludolph von Behr und Johann Hattorf für das Gut Hetthorn, o.D.); zum drohenden Einmarsch Dänemarks in die Stadt Hamburg (1704); zum Prozess gegen den Trabanten Appel (1704); zur Streitsache wegen der Nachfolge im Bistum Eutin (1705/06); zu Sachen des Niedersächsischen Kreises; zu Rangstreitigkeiten; zur Lieferung von Getreide und Salz an Schweden, auch zu Geldanleihen gegen Verpfändung der Ämter Rotenburg und Verden oder des Alten Landes zwischen der Este und Harburg an Kurhannover und entsprechende Bedingungen (1709-1711, mit beigefügtem kurhannoverschen Punktationsentwurf vom Juni 1710 zu den Bedingungen einer Übertragung der Rotenburgischen Vogteien Visselhövede und Schneverdingen; Vollmacht der königlichen Räte in Stockholm vom 21. Juli 1710 für Friesendorff wegen Durchführung der Geldanleiheverhandlungen in Hannover, sowie Entwurf der Bedingungen) auch: Schreiben des schwedischen Kommissionssekretärs Jonas Werwing aus Hannover an Gyllenstierna vom 30. Juli und 4./14. Oktober 1710
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:118503472:Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Friesendorf(f), Carl Gustaf Baron von, Envoyé, schwedischer, Hannover Rudolf August, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel Hattorf, Johann, Kriegsrat, braunschweig-lüneburgischer Behr, Burchard Ludolph von, Hetthorn Appel, N.N., Trabant Werwing, Jonas, Kommissionssekretär, schwedischer, Hannover
Korrespondenz, Gyllenstierna, Nils Baron Höfe, braunschweig-lüneburgische Kriegsverlauf, Nordischer Krieg, Gesandtenberichte Verpfändung, Wildeshausen, Amt Verpfändung, Rotenburg, Amt Geldanleihe, schwedische, Holland Geldanleihe, schwedische, Kurhannover Rangstreitigkeiten, Fürsten Getreide, Lieferung, Kurhannover Salz, Lieferung, Kurhannover
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.