Abt. 126.30 Gut Schrevenborn (Bestand)
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Abt. 126.30
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 126 Kieler Güterdistrikt
1786-1886
Enthält: Schuld- und Pfandprotokolle ab 1794; Kontrakte ab 1786; Gerichtsprotokoll ab 1861; Vormünderprotokoll ab 1801; Rechnungen; Gerichtssachen.
Beschreibung: Im Landesarchiv liegt nur ein Teil des Gutsarchivs mit Schwerpunkt in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Rechnungen, Schuld- und Pfandprotokolle und ein Vormünderbuch.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Schrevenborn liegt am Ostufer der Kieler Förde und gehörte zum Kieler Güterdistrikt. Im Jahr 1533 erwarb Joachim von Brockdorff die Ländereien, die schon Jahrhunderte vorher als Dorf Schrevenborn erwähnt wurden. Zum Gut gehörten schließlich neben dem Haupthaus die Dörfer Alt- und Neuheikendorf, Möltenort und die Schrevenborner Mühle. Ab 1626 befand sich das Gut im Besitz des Statthalters Gerd Rantzau. Insbesondere im 18. Jahrhundert wurde Schrevenborn mehrfach veräußert. 1833 fiel es vom Grafen Hardenberg-Reventlow an den Oberst von Witzendorff. Karl von Witzendorff auf Schrevenborn (1837-1879) verkaufte den Besitz 1865 an Wilhelm Droege. Nach seinem Tod 1879 bildeten die Erben die Schrevenborn GmbH. 1917 erwarb die Familie Hagedorn das Gut. Seit 2007 zählt es als Teil der Gemeinde Heikendorf zum neu gebildeten Amt Schrevenborn.
Bestandsgeschichte: Jüngere Ergänzungen gelangten 1943 und 1981/1983 in das Landesarchiv.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 126.30 Nr. 1
Beschreibung: Im Landesarchiv liegt nur ein Teil des Gutsarchivs mit Schwerpunkt in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Rechnungen, Schuld- und Pfandprotokolle und ein Vormünderbuch.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Schrevenborn liegt am Ostufer der Kieler Förde und gehörte zum Kieler Güterdistrikt. Im Jahr 1533 erwarb Joachim von Brockdorff die Ländereien, die schon Jahrhunderte vorher als Dorf Schrevenborn erwähnt wurden. Zum Gut gehörten schließlich neben dem Haupthaus die Dörfer Alt- und Neuheikendorf, Möltenort und die Schrevenborner Mühle. Ab 1626 befand sich das Gut im Besitz des Statthalters Gerd Rantzau. Insbesondere im 18. Jahrhundert wurde Schrevenborn mehrfach veräußert. 1833 fiel es vom Grafen Hardenberg-Reventlow an den Oberst von Witzendorff. Karl von Witzendorff auf Schrevenborn (1837-1879) verkaufte den Besitz 1865 an Wilhelm Droege. Nach seinem Tod 1879 bildeten die Erben die Schrevenborn GmbH. 1917 erwarb die Familie Hagedorn das Gut. Seit 2007 zählt es als Teil der Gemeinde Heikendorf zum neu gebildeten Amt Schrevenborn.
Bestandsgeschichte: Jüngere Ergänzungen gelangten 1943 und 1981/1983 in das Landesarchiv.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 126.30 Nr. 1
2 lfd. M.
Bestand
Literatur: Ein Verzeichnis des 1936 geordneten Bestandes auf Gut Schrevenborn ist unter H III 57 in der Bibliothek des Landesarchivs verfügbar.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ