Inventar des Hausrats Veit Holzschuhers
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E 49/II Nr. 839
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
07.06.1564
Enthält:
Inventar des Hausrats Veit Holzschuhers, 1564 Juni 7.
Tischtücher, Mundtücher, Leinenzeug.
Geschirr im Gewölbe: Englische Essteller in Futteral. Verzinnte Flaschen mit dem Holzschuherwappen. Messingleuchter für den Tisch. 1 Truhe gestrichen: Daneben: Wolf Holzschuher.
Küche: Salzschüssseln, Zinnteller zum Zuckerhacken (!).
Betten, Truhen.
Ausstattung der Kammer des Knechts.
Hühnerkammer neben der Küche.
In der oberen Kammer: Mehrere "henck debicht" = Wandbehänge. Ein bemaltes Tuch. 1 türkischer Teppich als Tischbelag.
In der Rüstkammer: Rüstungen, Kleidung, Waffen. "6 fasnacht huet". Sättel.
Im oberen Stüblein: 1 türkischer Säbel, diverse Schwerter und Rapiere. "2 defelein mit 11 Stucklein gestochnen Kunsten". "3 secklein / darin der zeug / zu dem Spill scacko / oder schach." " 6 frantzöesische gemalte defelein mit weibsbildern." Tafel: Darstellung eines Wildbads. Geschnitzte Tafel mit einem Kruzifix. 3 Tafeln mit Porträts: Dr. Martin Luther, Philipp Melanchthon und Dr. Joachim Camerarius. 1 Holztafel mit einem Kalender. 1 Rehgehörn. "1 defelein darin 1 Holtzschucher gemaldt" (Hieronymus H, 1526 Dürer?). 1 Tafel "vom samaritaner, Luce am 10. Cap." Tafel mit der Schlacht "for Gerisolen / und Garniolen in Piemont". Tafel "daran die Belegerung Fiegell (?)". Brettspiel mit Holzschuherwappen. Eine Schnitzfigur mit Buch und schwarzem Hahn in der Hand (= St. Veit!). 1 Tafel: Porträt des "Max: Holtzschucher" (= Maximilian, ein Sohn Veits?)
In einem kleinen Stüblein: U.a. 2 Holzschuherschilde "in die Kirchen zu hengen".
Schreibstube: Tisch zum Geldzählen, Goldwaage, Briefpressen (!), Tafel mit der Darstellung von Augsburg. Scheren, Blei zum Briefbeschweren.
Inventar des Hausrats Veit Holzschuhers, 1564 Juni 7.
Tischtücher, Mundtücher, Leinenzeug.
Geschirr im Gewölbe: Englische Essteller in Futteral. Verzinnte Flaschen mit dem Holzschuherwappen. Messingleuchter für den Tisch. 1 Truhe gestrichen: Daneben: Wolf Holzschuher.
Küche: Salzschüssseln, Zinnteller zum Zuckerhacken (!).
Betten, Truhen.
Ausstattung der Kammer des Knechts.
Hühnerkammer neben der Küche.
In der oberen Kammer: Mehrere "henck debicht" = Wandbehänge. Ein bemaltes Tuch. 1 türkischer Teppich als Tischbelag.
In der Rüstkammer: Rüstungen, Kleidung, Waffen. "6 fasnacht huet". Sättel.
Im oberen Stüblein: 1 türkischer Säbel, diverse Schwerter und Rapiere. "2 defelein mit 11 Stucklein gestochnen Kunsten". "3 secklein / darin der zeug / zu dem Spill scacko / oder schach." " 6 frantzöesische gemalte defelein mit weibsbildern." Tafel: Darstellung eines Wildbads. Geschnitzte Tafel mit einem Kruzifix. 3 Tafeln mit Porträts: Dr. Martin Luther, Philipp Melanchthon und Dr. Joachim Camerarius. 1 Holztafel mit einem Kalender. 1 Rehgehörn. "1 defelein darin 1 Holtzschucher gemaldt" (Hieronymus H, 1526 Dürer?). 1 Tafel "vom samaritaner, Luce am 10. Cap." Tafel mit der Schlacht "for Gerisolen / und Garniolen in Piemont". Tafel "daran die Belegerung Fiegell (?)". Brettspiel mit Holzschuherwappen. Eine Schnitzfigur mit Buch und schwarzem Hahn in der Hand (= St. Veit!). 1 Tafel: Porträt des "Max: Holtzschucher" (= Maximilian, ein Sohn Veits?)
In einem kleinen Stüblein: U.a. 2 Holzschuherschilde "in die Kirchen zu hengen".
Schreibstube: Tisch zum Geldzählen, Goldwaage, Briefpressen (!), Tafel mit der Darstellung von Augsburg. Scheren, Blei zum Briefbeschweren.
Archivale
Indexbegriff Person: Cammermeister, Joachim Dr
Indexbegriff Person: Holzschuher, Maximilian
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit
Indexbegriff Person: Holzschuher, Wolf
Indexbegriff Person: Luther, Martin Dr.
Indexbegriff Person: Melanchthon, Philipp
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelpersonen
Indexbegriff Person: Holzschuher, Maximilian
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit
Indexbegriff Person: Holzschuher, Wolf
Indexbegriff Person: Luther, Martin Dr.
Indexbegriff Person: Melanchthon, Philipp
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelpersonen
Augsburg
England
Fiegel ?
Frankreich
Piemont
Türkei
Inventar
Hausrat
Tischtuch
Mundtuch
Leinenwäsche
Geschirr
Gewölbe
Teller englische
Flasche mit Holzschuherwappen
Holzschuherwappen
Messingleuchter
Leuchter
Truhe
Salzschüssel
Zinnteller
Zucker hacken
Bett
Knechtskammer
Kammer
Hühnerkammer
Küche
Wandteppich
Teppich
Tuch bemalt
Teppisch türkischer
Rüstkammer
Rüstung
Kleidung
Waffen
Fastnachtshut
Hut Fastnachts-
Säbel türkischer
Schwert
Rapier
Sattel
Kupferstich
Schachspiel
Malerei Tafel-
Tafelmalerei
Porträt
Kalender
Samariter barmherziger
Schlachtendarstellung
Belagerungsszene
St Veit Schnitzfigur
Brettspiel
Dürergemälde ?
Totenschild
Schreibstube
Tisch zum Geldzählen
Goldwaage
Briefpresse
Schere
Briefbeschwerer
Stadtansicht
Wappen, Holzschuher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ