Bischof Albrecht von Straßburg hebt die Klause in Oberndorf auf, überläßt ihre Güter, Besitzungen und Rechte dem Kloster Allerheiligen zur Ausstattung der Kapelle in Lautenbach und trifft gleichzeitig Bestimmung über die Abhaltung von Gottesdiensten in der genannten Kapelle, besonders über die Haltung der gestifteten Messen.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 34 Nr. 729
Konv. 32 Kirchendienste
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 34 Allerheiligen
Allerheiligen >> Spezialia badischer Orte >> Lautenbach, Ortenaukreis
1492 April 18 (decimo octavo die mensis Aprilis)
Urkunden
Siegler: Bischof Albrecht von Straßburg; Propst zu Allerheiligen; Konvent zu Allerheiligen; Johannes Röder, Capitaneus der ortenauischen Ritterschaft; Egenolf röder, Landvogt der Ortenau
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel (Propst abgef.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel (Propst abgef.)
Siegler: Johannes Röder, Capitaneus der ortenauischen Ritterschaft und Egenolf Röder, Landvogt der Ortenau, als Vertreter der ortenauischen Ritterschaft, durch deren Beiträge und Schenkungen die Klause bis jetzt unterhalten worden war.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:05 MESZ
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