Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 265 I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereiche Kultusministerium und Wissenschaftsministerium
1909-1994
Vorbemerkung: Die Fachhochschule für Gestaltung ist eine Hochschule des Landes Baden-Württemberg und Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wurde 1909 als Königliche Fachschule für das Edelmetallgewerbe in Schwäbisch Gmünd mit dem Auftrag gegründet, Kunsthandwerker für örtliche Manufakturen und Handwerksbetriebe auszubilden. Mit zunehmender Industrialisierung veränderten sich nicht nur die Wirtschafts- und Produktionsstrukturen der Region, diese Veränderungen bestimmten ebenso die Richtung der Künstlerischen Ausbildung. Die Umwandlung zunächst zur Höheren Fachschule, dann zur Werkkunstschule waren Etappen auf dem Weg der Anpassung der Bildungsziele an die veränderte Berufspraxis. Im Jahr 1971 folgte die Umwandlung der Werkkunstschule zur heutigen Fachhochschule für Gestaltung. Die Fachhochschule bildet heute in den Studiengängen Produktionsgestaltung, Schmuckgestaltung und Visuelle Gestaltung mit dem Studienschwerpunkt Mediengestaltung aus. Zum Bestand: Die im vorliegenden Findbuch erfaßten Akten wurden im Mai 1996 von der Fachhochschule an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Verzeichnung und Verpackung der Unterlagen übernahm Herr Eberhard Royek unter Anleitung der Unterzeichnenden, die Reinschrift des Findmittels fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Der Bestand EL 265 I umfaßt 32 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,9 lfd. Metern. Die Akten unterliegen noch - sofern sie nicht von vornherein zur Veröffentlichung bestimmt waren - der Sperrfrist nach § 6 Abs. 2 Landesarchivgesetz. Ludwigsburg, im September 1996 Dr. Nicole Bickhoff
32 Büschel (0,9 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ