Abt Kilinan [Lantz], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg auf der einen Seite sowie Valentin Echter von Mespelbrunn, Amtmann zu Aschach, haben ihren Streit wegen des Zehnten in Öttershausen vertraglich beigelegt. In jeder der drei Fluren des Dorfes wurden 115 Morgen Äcker abgemessen. Von diesen Äckern erhält das Kloster, wenn sie mit Getreide bestellt sind, zwei Drittel des Zehnten. Außerdem gibt man dem Kloster noch jährlich 1 Fuder Heu für den Heuzehnt. Dafür steht der Zehnt in der Gemarkung Gaibach Valentin Echer alleine zu. Mit dem Weinzehnten, der nicht strittig ist, soll es wie von alters her üblich gehalten werden. Zeugen: Der Schultheiß zu Volkach Bartholomäus Schaub, der Prior des Klosters Johannes Thomas, der Cellerar des Klosters Johannes Gullemayer sowie der Anwalt zu Würzburg Johann Christoph Gotthart. Aussteller: Kloster St. Stephan und Valentin Echter. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg
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