1498 Jan. 30 (am dinstage) - Aschhausen (zu Aschausen im schloß) Der Notar Ulrich Kastner (Castner), Kleriker des Bistums Würzburg, beurkundet: In seiner Gegenwart und in der gen. Zeugen bat Antonius Erpff, Bursar, im Namen des Klosters Schöntal (Schontal) in den Auseinandersetzungen zwischen diesem einerseits und der Gemeinde Oberkessach (Obern Kessach) andererseits den schwer erkrankten Junker Hans von Aschhausen als Miteigentümer um Kundschaft und Zeugnis über das Gewässer gen. die Kessach. Der von Aschhausen gab Kundschaft über die Teilhaber an der Kessach, die nicht vorliegenden Gerechtigkeiten und Fischrechte der Dörfer an der Kessach, den widerrechtlichen, seit zwei oder drei Jahren wieder aufgekommenen Fischfang derer von Oberkessach sowie Obrigkeit und Herrlichkeit von Kloster Schöntal über das Dorf Oberkessach. - Auf Fordern des Bursars fertigt der Notar hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente und beglaubigt sie durch seine Unterschrift und sein Signet. Zeugen: 1) Philipp Ohrnberger (Ornberger) und 2) Klaus Hartmann (Hertmans), beide Laien des Bistums Würzburg Ausf. Perg., besch. - Notariatssignet mit U.: S[ignum] N[otarii] Vdalrici Castner - Rv.: Instrumentum publicum eyner Kuntschaft gegeben durch den erbern und vesten Hansen von Aschausen berurn die Bach und Fischerey zu Obern Kessach

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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