Instrumentum donationis der Fye von Dinklage über das Haus Dinklage und das Erbe Trentkamp im Kirchspiel Lohne: Franz von Dey, Dechant der Kollegiatkirche S. Silvestri zu Osnabrück und Offizial des Hofes zu Osnabrück, bezeugt, dass vor dem Offozialatsgericht in Gegenwart des Notars Christopher Gernberch die Konventsjungfer Fye von Dinklage, Seniorin des Benediktinerinnenklosters Malgarten und Tochter des weiland Gerdes von Dinklage, erschienen ist und im Beisein des Patrocolus Meyerinck, Abt zu Iburg und Visitator des Klosters Malgarten, ferner Engelen von Dorgelo, Fredecken von Schmarlen anstelle der Priorissin Laneken Schwencken sowie Marie von Lutten im Namen der altersschwachen Elsabenen van Rade, Kellnerin und Priorissin des Klosters Malgarten, verfügt, dass Hugo von Dinklage, Drost zu Cloppenburg, und Otto von Dorgelo je zur Hälfte ihre Erbanteile am brüderlichen Erbe des weiland Herberd von Dinklage geschenkt bekommen sollen, nämlich Otto von Dorgelo das Erbe Trentkamp im Kirchspiel Lohne und Hugo von Dinklage das Haus Dinklage. Jedoch soll Gesten van Haren, Witwe des Herberd von Dinklage die ihr verschriebene Leibzucht sowie die Leibverwandten der Fye von Dinklage nach derem Tod behalten, nämlich Anne von Dinklage, Stiftsjungfer zu Bersenbrück und Tochter des weiland Hugo von Dinklage zu Bakum, ferner Fye, Witwe des Johann von Dinklage und Mutter des genannten Hugo von Dinklage zu Bakum, sowie Anne Weddessche, Witwe des Johann von Dorgelo und Mutter des genannten Otto von Dorgelo. Hingegen sollen die Beschenkten der Fye von Dorgelo (jährlich ?) 10 Rheinische Golsgulden geben. Zeugen: Wille Bockraden und Marten Poelman (münsterlische Lehnmänner, Frederich Schmysingk (Domherr zu Osnabrück), Peter Robach und Hermann Pruscke. am mitweken den viftheinden dach des monatz Januarii im jare na Christi geburt ein dusent vifhundert und im ein und seßigsten. Unterschrift: Notar Christopher Gernberch

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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