Schreiben, Weisungen und weitergeleitete Suppliken an die hohenlohischen Vögte von Kirchberg Joseph Gruber, Thomas Schuler und Hans Jakob von Zweiffel
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Bü 4123
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.3. Allgemeine Herrschaftsausübung und Verwaltung >> 2.3.9. Amtsgeschäfte im Amt Kirchberg ausüben >> 2.3.9.1. Vögte Joseph Gruber, Albrecht vom Klein, Thomas Schuler und Hans Jakob von Zweifel (um 1562-1582/83)
1564-1583
Enthält u.a.: Verhandlung und Entscheidung des Ganerbentages über einen strittigen Holzverkauf zu Diembot, 1564; Verzeichnis der Vermögens- und Schuldverhältnisse des Hans Schaffert zu Lendsiedel, 1565; Austeilung und Beschreibung der Schulden des Ludwig Bach zu Lendsiedel, 1571; Erblehenbrief des Schultheißen zu Gaggstatt, Hans Meurer, 1572; Warnungs-Artikel von Ehestiftung oder Eheverlöbnissen, aus der markgräflich-brandenburgischen Eheordnung, 1573; Schreiben der Gräfin Anna von Hohenlohe, geborene von Solms, über den Verkauf von Erblehen, 1573; Verzeichnis über die Schulden des verstorbenen Hans Hambrecht, 1573; Verkaufsbrief des Hans Trump zu Tiefenbach über ein Gut in Herbolzhausen, 1574; Verhaftung des Melchior Becher, gewesenen Knechts der Niedermühle zu Eichenau, 1574; Schreiben des Amtmannes von Crailsheim wegen eines Erbfalls in Wolmershausen, 1575; Schreiben des Vogtes von Vellberg wegen des strittigen Zehnten zwischen Kleinen Brechen und Weckelweiler, 1577; Inventar über Hab und Gut des Niedermüllers zu Eichenau, Georg Eberhardt, 1576; Supplik des Michael Blumenstock (Blomenstockh) zu Kirchberg an Gräfin Anna von Hohenlohe wegen seiner Schuldenlast, 1577; Befehl der Gräfin Anna von Hohenlohe, die Gültbücher zu justifizieren und die Fehler und Mängel bei einer jeden Gült zu erstatten, 1578; Schreiben der Räte von Neuenstein an den Vogt von Kirchberg, Thomas Schuler, wegen des Weinschenken Christoph Blumenstock (Stoffel Blomenstockh) zu Lenkerstetten, 1579; Supplik des Zieglers zu Liebesdorf wegen etlich abgehauenen Holzes, 1579; Bitte des langenburgischen Kammersekretärs Paulus Blanck um Anfertigung und Übersendung eines Verzeichnisses über Tuchkäufe auf dem Kirchberger Markt, 1580; Befehl der Gräfin Anna von Hohenlohe und des Grafen Wolfgang II. von Hohenlohe-Langenburg um korrekte Amtsführung der Amtsträger, 1580; Vertrag des Hans Horn zu Oberwinden mit seinen fünf Kindern über deren mütterliches Erbgut und deren Verhältnis zu seiner derzeitigen Ehefrau, geschlossen im Amtsstüble zu Kirchberg, 1582; Vertrag zwischen Ludwig Köler zu Mistlau und seinen zwei Söhnen Ludwig und Thomas um deren mütterlichen Erbgut, 1582; Schreiben des Öhringer Spitalpflegers Bastian vom Klein an den Vogt von Kirchberg, Hans Jakob von Zweiffel, wegen des Hans Starck, 1582; Schreiben des Basilius Schnurer wegen der Schulden des Georg Schneck (Georg Schneckh), früher zu Ruppertshofen, nunmehr zu Kirchberg, 1582
Amt Kirchberg
1 Faszikel, 4,5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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14.11.2025, 10:20 MEZ
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