Schenk Carl zu Limpurg verschreibt sich gegen Wolf Caspar Adelmann zu Adelmannsfelden, zu Hohenstatt und Neubronn, für 1000 fl. Darlehen, das an die + Frau Martha zu Limpurg, geb. Gräfin zu Castell, gegeben und auf ihn als Erben übergegangen ist. Zins 5%. Unterpfand: Der Hof Aichenrain.
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 114 U 450
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 114 Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Herrschaft
Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Herrschaft >> 3. URKUNDEN >> 3.10 Obligationen, Quittungen, Schadlosbriefe >> 3.10.2 Schulden und Bürgschaften der Schenken
1612 (Maria Lichtmeß)
Urkunden
Ausstellungsort: Schmidelfeld
Siegler: Der Aussteller mit seiner Unterschrift
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel gut erhalten, anhängend
Vermerke: Laut Rückvermerk wurde laut Accords vom 27. Febr. 1662 das Darlehen dadurch getilgt, dass an Heinrich Wilhelm von Haack (Namens seiner Frau Eva von Jardorf) 300 fl. bar und 200 fl. auf Petri 1663 bezahlt wurden.
Siegler: Der Aussteller mit seiner Unterschrift
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel gut erhalten, anhängend
Vermerke: Laut Rückvermerk wurde laut Accords vom 27. Febr. 1662 das Darlehen dadurch getilgt, dass an Heinrich Wilhelm von Haack (Namens seiner Frau Eva von Jardorf) 300 fl. bar und 200 fl. auf Petri 1663 bezahlt wurden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Gaildorf-Solms-Assenheim, Herrschaft (Bestand)
- 3. URKUNDEN (Gliederung)
- 3.10 Obligationen, Quittungen, Schadlosbriefe (Gliederung)
- 3.10.2 Schulden und Bürgschaften der Schenken (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland