Die Pfleger des Sammlungsstifts in Ulm [abgegangenes Kloster bzw. Stift, Bereich Frauenstraße 22-26] Philipp Adolf Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Johann Konrad Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten], beide Ratsältere in Ulm, verkaufen für das Sammlungsstift dem Gastwirt Zum Schlegel und Ulmer Bürger Johann Martin Müller die Herberge Zum Goldenen Schlegel [abgegangene Wirtschaft, Bereich zwischen Neue Straße 107 und Frauenstraße 1] mit Haus, Hofstatt und Hof in Ulm beim Peterskasten [abgegangener Brunnen, Bereich westlich vor Frauenstraße 2] zwischen dem Schuhmacher Theodor Gerst, dem Zinngießer Johann Philipp Schwapper und dem Vorgesetzten der Ulmer Gärtnerzunft Matthäus Hornung. Die Herberge haben die Erben des verstorbenen Friedrich Septimus Röbelen an Zahlungs statt an das Sammlungsstift abgetreten. Sie ist für mehrere Darlehen als Pfand eingetragen. Der Käufer hat die Rückzahlung der Darlehen in Höhe von insgesamt 1.980 Gulden übernommen und dazu dem Stift noch 1.020 Gulden auf seinen anderen Grundstücken versichert, so dass sich der Kaufpreis auf insgesamt 3.000 Gulden Ulmer Stadtwährung beläuft.