Abt Friedrich [Zwirner] und der Konvent des Benediktinerklosters Elchingen ("A/e/lchingen") [Oberelchingen Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm] wollen auf ihrem Klosterhof in Ulm [abgegangen, Bereich Frauenstraße 28, Steingasse 11], den sie von Konrad und Heinrich Karg gekauft haben, an einem Platz neben dem Garten des Sammlungsklosters ("der Sampnung frowen") [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26] einen Speicher bauen. Dazu wollen sie Teile der Mauer zwischen ihrem Hof und dem Garten abbrechen und die Traufe des Speichers in den Garten leiten. Deswegen ist es zu Streitigkeiten zwischen ihnen sowie der Meisterin und dem Konvent des Sammlungsklosters gekommen. Diese wurden nun durch den Bürgermeister Johann Ehinger genannt Rümelin, einige Mitglieder des Rats und die Baugeschworenen der Stadt Ulm beigelegt. Das Kloster Elchingen darf seinen Speicher wie geplant bauen und dazu auch einen Teil der Mauer abtragen. Außerdem darf es die Traufe des Speichers in den Garten richten. In die Mauer des Speichers dürfen sie aber auf der Seite zum Garten des Sammlungsklosters keine Fenster oder Öffnungen machen. Auch steht dem Kloster Elchingen keinerlei Recht an der Gartenmauer des Sammlungsklosters zu. Abt und Konvent erklären, dass sie sich an diese Vereinbarung halten werden.