Johannes Leybrich, gesessen zu Gerbrunn, und seine Ehefrau Barbara bekennen, dass ihnen der Komtur der Deutschordenskommenden in Mergentheim und Würzburg Wolfgang von Bibra wegen ihrer großen Not erlaubt hat, ihre 5 Morgen Weinberg in der Gemarkung Gerbrunn, die von der Kommende Würzburg zu Lehen rühren, um 200 Gulden an den Würzburger Bürger Georg Schoder und seine Ehefrau Rosina zu verpfänden. Die Eheleute verpflichten sich, den Weinberg innerhalb der kommenden vier Jahre wieder aus dieser Pfandschaft zu lösen. Auf ihre Bitte siegelt Adam Schenk von Schenkenstein. Der geben ist vff sambstag nach dem sontag Misericordia Domini [15]26. Aussteller: Johannes Leybrich und seine Ehefrau Barbara. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Vollständigen Titel anzeigen
Johannes Leybrich, gesessen zu Gerbrunn, und seine Ehefrau Barbara bekennen, dass ihnen der Komtur der Deutschordenskommenden in Mergentheim und Würzburg Wolfgang von Bibra wegen ihrer großen Not erlaubt hat, ihre 5 Morgen Weinberg in der Gemarkung Gerbrunn, die von der Kommende Würzburg zu Lehen rühren, um 200 Gulden an den Würzburger Bürger Georg Schoder und seine Ehefrau Rosina zu verpfänden. Die Eheleute verpflichten sich, den Weinberg innerhalb der kommenden vier Jahre wieder aus dieser Pfandschaft zu lösen. Auf ihre Bitte siegelt Adam Schenk von Schenkenstein. Der geben ist vff sambstag nach dem sontag Misericordia Domini [15]26. Aussteller: Johannes Leybrich und seine Ehefrau Barbara. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1526 April 21
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 77
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1526 April 21
Registratursignatur/AZ: O ad H. 5 (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 087
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1526 April 21
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Adam Schenk; aufgedrücktes Oblatensiegel, Fragm.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 95
Vermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Typ: 1526 April 21
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 95
Vermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Typ: 1526 April 21
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap.
Leybrich, Johannes, Gerbrunn
Leybrich, Barbara, Gerbrunn
Bibra, Wolfgang von, Mergentheim und Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Schoder, Georg, Würzburg, Bürger
Schoder, Rosina, Würzburg
Schenk von Schenkenstein, Adam
Gerbrunn (Lkr. Würzburg), Einwohner
Gerbrunn (Lkr. Würzburg), Weinberg
Mergentheim (Baden-Württemberg/heute Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis), Deutschordenskommende, Komtur
Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Würzburg, Bürger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Würzburg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Geistliche Ritterorden (Tektonik)
- Deutscher Orden, Kommende Würzburg (Tektonik)
- Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden (Bestand)
- Einzelregestierung von Urkunden (Gliederung)
CC0 1.0 Universell