Vor dem Aachener Schöffenstuhl verkauft Hille Gurtzgens, Priorin des Klosters und Konvents zu den Weissen Frauen in Aachen, im Auftrag ihres Klosters an Wilhelm van Opheym, Sohn des weiland Clais van Opheym und dessen Frau Baetze ein Stück Land von drei Morgen „in den Passe“ neben dem Erbe der St. Johannis-Bruderschaft „der priester“ für 80 schwere Gulden.
Vollständigen Titel anzeigen
Vor dem Aachener Schöffenstuhl verkauft Hille Gurtzgens, Priorin des Klosters und Konvents zu den Weissen Frauen in Aachen, im Auftrag ihres Klosters an Wilhelm van Opheym, Sohn des weiland Clais van Opheym und dessen Frau Baetze ein Stück Land von drei Morgen „in den Passe“ neben dem Erbe der St. Johannis-Bruderschaft „der priester“ für 80 schwere Gulden.
AA 0117, 12
AA 0117 Aachen, Web-Begarden, Urkunden (AA 0017)
Aachen, Web-Begarden, Urkunden (AA 0017) >> 1. Urkunden
25. Januar 1472
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Formalbeschreibung: Zeugen: Wilhelm inghen Hoyve, Richter, Goitschalck van Hokirche, Thomais Elreboirn, Peter van Segraede, Gerairt van Haren, Gerairt Beyssel, Johan van Roede, Goitschalck van Segraede, Ponz van Berge, Herman van Drenborn und Johan Knoy van Vleicke, Schöffen. Datierung: „1472, des vunffindzwyntzichsten daigs in januaris.“
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.1. A - D (Tektonik)
- 1.2.1.1. Aachen (Tektonik)
- 1.2.1.1.19. Web-Begarden (Tektonik)
- Aachen, Web-Begarden, Urkunden AA 0117 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International