Friedrich Müllner, Bürger und Kaufmann aus Dresden, Vormund der Kinder und Erben des verstorbenen kurfürstlich sächsischen Sekretärs Bartholomäus von Krahe, urkundet, dass die Witwe Esther Elisabeth von Krahe (Esther Elisabeth Kraherin) mit Genehmigung ihres Vormunds Valentin Meyer (Vallten Meyers), Bürger, Kaufmann und Viertelsmeister in Dresden, dem Dr. Hans Ernst Schönlebe auf Doberschau, Landsyndikus im Markgraftum Oberlausitz, am 15. Oktober 1646 einen Wald, genannt Frankenstein, unweit von Bautzen am Schwarzenberg im kurfürstlichen Amt Stolpen gelegen, der ihrem Ehemann und Vater der unmündigen Kinder am 27. November 1638 zugesprochen worden war, für 195 Gulden und ein Faß Wein verkauft habe. Er bestätigt zugleich den Empfang der Kaufsumme.

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Archivverbund Stadtarchiv/Staatsfilialarchiv Bautzen
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