Kläger: Franz Christoph Düsterhop, Bürger zu Hamburg, namens seiner Frau Katharina, geb. Goldener (Kläger).- Beklagter: Johann von der Breling, namens seiner mit Elisabeth, geb. Goldener, gezeugten Söhne Hinrich und Johann, und Jochim Timmermann, namens seiner mit Margaretha, geb. Neukirch, gezeugten Tochter Katharina Margaretha, sowie Martin Dorner, Ratsherr, namens seiner mit Anna Katharina, geb. Neukirch, gezeugten Kinder Martin, Daniel, Nikolaus und Anna Katharina (Nebenbeklagte) als Erbberechtigte der Katharina Düsterhop und des Martin Goldener in Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außeergerichtliche Vergleich); Vorladung des Daniel Adolph Heinrich Goldener aus Greifswald in einem Streit des Klägers mit der Witwe des Lt. Johann Müller, Testamentsvollstrecker des Lt. Hieronymus Franz Becceler und Vormund des Martin Goldener, sowie mit dem Mit-Exekutor Lt. Lukas vom Kampe und mit den Beklagten über die Vormundschaftsverwaltung und die Erbschaft es Lt. Becceler, des Onkels der Katharina Düsterhop
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Kläger: Franz Christoph Düsterhop, Bürger zu Hamburg, namens seiner Frau Katharina, geb. Goldener (Kläger).- Beklagter: Johann von der Breling, namens seiner mit Elisabeth, geb. Goldener, gezeugten Söhne Hinrich und Johann, und Jochim Timmermann, namens seiner mit Margaretha, geb. Neukirch, gezeugten Tochter Katharina Margaretha, sowie Martin Dorner, Ratsherr, namens seiner mit Anna Katharina, geb. Neukirch, gezeugten Kinder Martin, Daniel, Nikolaus und Anna Katharina (Nebenbeklagte) als Erbberechtigte der Katharina Düsterhop und des Martin Goldener in Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außeergerichtliche Vergleich); Vorladung des Daniel Adolph Heinrich Goldener aus Greifswald in einem Streit des Klägers mit der Witwe des Lt. Johann Müller, Testamentsvollstrecker des Lt. Hieronymus Franz Becceler und Vormund des Martin Goldener, sowie mit dem Mit-Exekutor Lt. Lukas vom Kampe und mit den Beklagten über die Vormundschaftsverwaltung und die Erbschaft es Lt. Becceler, des Onkels der Katharina Düsterhop
211-2_D 23
D 2090
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> D
1746,1757-1767
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Ferdinand Wilhelm Brandt. Beklagter: Lt. Lukas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. (Obergericht 1764-1766). 2. Reichskammergericht 1766-1767.- Darin: Testament von 1746 des Lt. Becceler, mit einem Zusatz von 1757, publiziert 1758.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11092 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ