Friedrich Rüttel (Sammelmappe)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Nr. 135
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
Beschreibung:
595 Bl • 24 x 18,5 • meist Stuttgart • um 1630 (bis 18. Jh.)
Textverluste nach 333v, 510v, ganz fehlen heute die Teile über Denkendorf, Erligheim, Herrenberg • 117r-130v, 408v-415v, 496r, 561r-562v 29 Wappenzeichnungen, meist Feder, 561r Bleistift • 503v, 504r 2 getuschte Zeichnungen, koloriert unter Verwendung von Gold, »Maulbronner Fuge«: (503v) Der Narr, so Eier ausbrütet, (504r) Die mit zwue Flaschen beladene Gans; Kupferstich nach dieser Hs bei E. PAULUS, Die Cistercienser-Abtei Maulbronn (1889) 107 • 588v-589r Epitaph des angeblichen Stifters von Kloster Weiler bei Esslingen, ... von Neuffen, Federzeichnung, vgl. S. UHRLE, Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württ. B 49 (1968) 13. • Die Einzelstücke verschiedenen Formats wurden 1957 in 41 Papierumschläge geordnet und verpackt in 2 Halbleinenmappen (1-138 um 1957, 139-595 19./20. Jh.), je mit Schließbandpaar.
Geschrieben von Friedrich Rüttel (1579-1634), daneben sind über 15 Hände unterscheidbar, bes. Andreas Rüttel (1531-1587); 484r Johann Jakob Gabelkover • Die meist im Archiv zu Stuttgart entstandenen Notizen wurden zerstreut, Teile (bes. 170r-188v) gelangten ins Kloster Weingarten, s. Hs 125b, 8; wohl von dort stammen Listen einer Hand des 18. Jhs.: 294v-295r, 467r-469r, 549r-552r • Zahlreiche Provenienzvermerke auf Einzelstücken weisen (neben nicht identifizierbaren Hinweisen) auf folgende Archivbestände, aus denen Teile im 19./20. Jh. entnommen wurden: HStA A 66 Prälaten insgemein (1r-45v, 54rv, 353r-356r), A 443 Ausländische Orth (338r-342v), A 470 Kl. Alpirsbach (1r-40v), A 491 Kl. Hirsau (453r-478v, 551r-552v) • 470r-478v stammt aus den Papieren des Rechts-Consulenten {Karl Friedrich} v{on} Alberti (1814-1860, vgl. GOTHAISCHES GENEALOGISCHES TASCHENBUCH DER BRIEFADELIGEN HÄUSER (1917) 5) und wurde 1871 vom statistisch-topographischen Bureau dem Archiv übergeben, vgl. HStA E 61 Bü 98.
Enthält: 1r-593v {FRIEDRICH RÜTTEL: KOLLEKTANEEN}. Sammlung von Nachrichten vor allem zur Geschichte württ. Klöster; (1r-105r) allgemeine Darstellungen, bes. umfangreich über Interim 1548 (55r-80r) und Restitution 1629 (83r-105r, vgl. auch HStA A 66 Bü 1 und 3, J 6 Bü 5); (139r-589r) Notizen über 25 einzelne Klöster und Orte, alphabetisch geordnet. Daneben: Listen über die Konfessionen der Rheinpfalz 1500-1623 (106r) und Bischöfe von Mainz (108r), Nachrichten über württ. Diener (109r-132r, 145r, 185r bis 187r, 480r, s. auch Hs 48r) und genealogische Notizen (135r-138v, 174rv, 287v-289v, 306r-316r, 458v, 484v, 590r-593v). -- Teildrucke: (278r-283v, vgl. passim 189r-293r) bei K. PFAFF, Annales monasterii in Bebenhausen, WJbb 1855, II, 172-196; (491r bis 504r, mit Lücken) durch J. A. GIEFEL in E. PAULUS, Die Cistercienserabtei Maulbronn (1899) 105-108; (462v) entspricht WALTHER, Initia Nr. 6281. -- Besonders hervorzuheben ist:
(162r) >Epitaphium ... Leonharti Dürre abbatis huius Adelbergensis monasterii sacellum ...--... Henricus Bebelius Justingensis, poeta laureatus, faciebat<, 16 Distichen. Dürr starb 1538 (vgl. BERNHARDT 234f.), kann also von Bebel (1472-1518, vgl. H. BINDER, Lebensbilder aus Schwaben und Franken 13 (1977) 25-51) kein Epitaph erhalten haben; wahrscheinlich wurden Gedichtteile von Bebel (vgl. den ähnlichen Beginn eines Gedichts bei U. SIEBER, in OVA MINIMA (1967) 233) durch einen Unbekannten verwendet.
(470r-478v) >Monasterium Hirsaugiense sub ... inauguratione ... Joannis Henrici Wielandi {1616-1676, vgl. NWDB 3358, 3393} Abbatis ... heroico carmine delineatum a Christophoro Conrado Walchio {wohl identisch mit dem HERMELINK II, 26480 genannten Praeceptor}, die 3. Augusti Anno 1673<, mit Widmung (470v-471r) an Johann Georg Hofmann (1624-1678, vgl. NWDB 2025, 2093).
595 Bl • 24 x 18,5 • meist Stuttgart • um 1630 (bis 18. Jh.)
Textverluste nach 333v, 510v, ganz fehlen heute die Teile über Denkendorf, Erligheim, Herrenberg • 117r-130v, 408v-415v, 496r, 561r-562v 29 Wappenzeichnungen, meist Feder, 561r Bleistift • 503v, 504r 2 getuschte Zeichnungen, koloriert unter Verwendung von Gold, »Maulbronner Fuge«: (503v) Der Narr, so Eier ausbrütet, (504r) Die mit zwue Flaschen beladene Gans; Kupferstich nach dieser Hs bei E. PAULUS, Die Cistercienser-Abtei Maulbronn (1889) 107 • 588v-589r Epitaph des angeblichen Stifters von Kloster Weiler bei Esslingen, ... von Neuffen, Federzeichnung, vgl. S. UHRLE, Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württ. B 49 (1968) 13. • Die Einzelstücke verschiedenen Formats wurden 1957 in 41 Papierumschläge geordnet und verpackt in 2 Halbleinenmappen (1-138 um 1957, 139-595 19./20. Jh.), je mit Schließbandpaar.
Geschrieben von Friedrich Rüttel (1579-1634), daneben sind über 15 Hände unterscheidbar, bes. Andreas Rüttel (1531-1587); 484r Johann Jakob Gabelkover • Die meist im Archiv zu Stuttgart entstandenen Notizen wurden zerstreut, Teile (bes. 170r-188v) gelangten ins Kloster Weingarten, s. Hs 125b, 8; wohl von dort stammen Listen einer Hand des 18. Jhs.: 294v-295r, 467r-469r, 549r-552r • Zahlreiche Provenienzvermerke auf Einzelstücken weisen (neben nicht identifizierbaren Hinweisen) auf folgende Archivbestände, aus denen Teile im 19./20. Jh. entnommen wurden: HStA A 66 Prälaten insgemein (1r-45v, 54rv, 353r-356r), A 443 Ausländische Orth (338r-342v), A 470 Kl. Alpirsbach (1r-40v), A 491 Kl. Hirsau (453r-478v, 551r-552v) • 470r-478v stammt aus den Papieren des Rechts-Consulenten {Karl Friedrich} v{on} Alberti (1814-1860, vgl. GOTHAISCHES GENEALOGISCHES TASCHENBUCH DER BRIEFADELIGEN HÄUSER (1917) 5) und wurde 1871 vom statistisch-topographischen Bureau dem Archiv übergeben, vgl. HStA E 61 Bü 98.
Enthält: 1r-593v {FRIEDRICH RÜTTEL: KOLLEKTANEEN}. Sammlung von Nachrichten vor allem zur Geschichte württ. Klöster; (1r-105r) allgemeine Darstellungen, bes. umfangreich über Interim 1548 (55r-80r) und Restitution 1629 (83r-105r, vgl. auch HStA A 66 Bü 1 und 3, J 6 Bü 5); (139r-589r) Notizen über 25 einzelne Klöster und Orte, alphabetisch geordnet. Daneben: Listen über die Konfessionen der Rheinpfalz 1500-1623 (106r) und Bischöfe von Mainz (108r), Nachrichten über württ. Diener (109r-132r, 145r, 185r bis 187r, 480r, s. auch Hs 48r) und genealogische Notizen (135r-138v, 174rv, 287v-289v, 306r-316r, 458v, 484v, 590r-593v). -- Teildrucke: (278r-283v, vgl. passim 189r-293r) bei K. PFAFF, Annales monasterii in Bebenhausen, WJbb 1855, II, 172-196; (491r bis 504r, mit Lücken) durch J. A. GIEFEL in E. PAULUS, Die Cistercienserabtei Maulbronn (1899) 105-108; (462v) entspricht WALTHER, Initia Nr. 6281. -- Besonders hervorzuheben ist:
(162r) >Epitaphium ... Leonharti Dürre abbatis huius Adelbergensis monasterii sacellum ...--... Henricus Bebelius Justingensis, poeta laureatus, faciebat<, 16 Distichen. Dürr starb 1538 (vgl. BERNHARDT 234f.), kann also von Bebel (1472-1518, vgl. H. BINDER, Lebensbilder aus Schwaben und Franken 13 (1977) 25-51) kein Epitaph erhalten haben; wahrscheinlich wurden Gedichtteile von Bebel (vgl. den ähnlichen Beginn eines Gedichts bei U. SIEBER, in OVA MINIMA (1967) 233) durch einen Unbekannten verwendet.
(470r-478v) >Monasterium Hirsaugiense sub ... inauguratione ... Joannis Henrici Wielandi {1616-1676, vgl. NWDB 3358, 3393} Abbatis ... heroico carmine delineatum a Christophoro Conrado Walchio {wohl identisch mit dem HERMELINK II, 26480 genannten Praeceptor}, die 3. Augusti Anno 1673<, mit Widmung (470v-471r) an Johann Georg Hofmann (1624-1678, vgl. NWDB 2025, 2093).
595 Bl ; 24 x 18,5
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ