Staatliches Forstamt Winnenden (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 605/80
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt >> Staatliche Forstämter 'neuer Ordnung' (ab 1902)
1902-1993 (Va ab 1710)
Überlieferungsgeschichte
Das Staatliche Forstamt Winnenden ging 1902 aus dem Revieramt Winnenden des Forstamts "alter Ordnung" Schorndorf hervor. In den 1920er Jahren trat das Forstamt Gebiet zu Gunsten des Forstamts Klein-Aspach ab. Im Jahr 1965 musste der Forstbezirk Winnenden Gebiet an dieForstämter Unterweissach und Solitude abtreten. Im Zuge der Gebietsreform 1975 veränderten sich die Gebietsgrenzen des Amtsbezirks Winnenden im großen Maße; von den Forstämtern Solitude, Unterweissach, Welzheim, Schorndorf und dem ehemaligen Hohengehren, das sich im selben Jahr aufgelöst hatte, und fortan zu Schorndorf gehörte, konnte Gebietsfläche hinzugewonnen werden. Ein geringer Gebietsabtritt erfolgte jedoch an Großbottwar. 1998 löste sich das Forstamt Winnenden auf, woraufhin die Bezirksfläche an Welzheim, Schorndorf und Backnang fiel. Letztgenannte Forstämter lösten sich zum Jahr 2005 auf, womit der Aufgabenbereich Forsten fortan in die Zuständigkeit des Rems-Murr-Kreises und des Landkreises Ludwigsburg fiel.
Vorbemerkung: Das 1902 verselbständigte Forstamt Winnenden geht auf das um 1950 gegründete gleichnamige Revieramt zurück. Dieses war anfänglich dem Forstamt Reichenberg, später dem Forstamt Schorndorf unterstellt. Zuwachs erhielt der Bezirk des Forstamts insbesondere 1966 im Zuge der Auflösung des Forstamts Unterweissach. Das Forstamt Winnenden wurde zum 1. Oktober 1998 aufgelöst. Das vorliegende Findbuch weist Akten nach, die 1979 vom Forstamt Winnenden an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben wurden. Noch unverzeichnet sind weitere Akten, die 1998 im Zuge der Auflösung des Forstamts an das Staatsarchiv abgegeben wurden. Die Akten wurden kurz nach der Einlieferung von der Angestellten Anita Hundsdörfer und Anleitung von Dr. Franz Mögle-Hofacker verzeichnet. Grobklassifikation und Endredaktion besorgte der Unterzeichnende. Der verzeichnete Teilbestand besteht aus insgesamt 658 Archivalieneinheiten im Umfang von 6,7 lfd. m. Ludwigsburg, Januar 2006 Dr. Peter Müller
Nachtrag: Neben dem seit längerem unverzeichneten Zugang 1998/76 ist eine Akte aus dem Zugang 2011/81 hinzugekommen. Ludwigsburg, Januar 2012 Dr. Kai Naumann
Das Staatliche Forstamt Winnenden ging 1902 aus dem Revieramt Winnenden des Forstamts "alter Ordnung" Schorndorf hervor. In den 1920er Jahren trat das Forstamt Gebiet zu Gunsten des Forstamts Klein-Aspach ab. Im Jahr 1965 musste der Forstbezirk Winnenden Gebiet an dieForstämter Unterweissach und Solitude abtreten. Im Zuge der Gebietsreform 1975 veränderten sich die Gebietsgrenzen des Amtsbezirks Winnenden im großen Maße; von den Forstämtern Solitude, Unterweissach, Welzheim, Schorndorf und dem ehemaligen Hohengehren, das sich im selben Jahr aufgelöst hatte, und fortan zu Schorndorf gehörte, konnte Gebietsfläche hinzugewonnen werden. Ein geringer Gebietsabtritt erfolgte jedoch an Großbottwar. 1998 löste sich das Forstamt Winnenden auf, woraufhin die Bezirksfläche an Welzheim, Schorndorf und Backnang fiel. Letztgenannte Forstämter lösten sich zum Jahr 2005 auf, womit der Aufgabenbereich Forsten fortan in die Zuständigkeit des Rems-Murr-Kreises und des Landkreises Ludwigsburg fiel.
Vorbemerkung: Das 1902 verselbständigte Forstamt Winnenden geht auf das um 1950 gegründete gleichnamige Revieramt zurück. Dieses war anfänglich dem Forstamt Reichenberg, später dem Forstamt Schorndorf unterstellt. Zuwachs erhielt der Bezirk des Forstamts insbesondere 1966 im Zuge der Auflösung des Forstamts Unterweissach. Das Forstamt Winnenden wurde zum 1. Oktober 1998 aufgelöst. Das vorliegende Findbuch weist Akten nach, die 1979 vom Forstamt Winnenden an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben wurden. Noch unverzeichnet sind weitere Akten, die 1998 im Zuge der Auflösung des Forstamts an das Staatsarchiv abgegeben wurden. Die Akten wurden kurz nach der Einlieferung von der Angestellten Anita Hundsdörfer und Anleitung von Dr. Franz Mögle-Hofacker verzeichnet. Grobklassifikation und Endredaktion besorgte der Unterzeichnende. Der verzeichnete Teilbestand besteht aus insgesamt 658 Archivalieneinheiten im Umfang von 6,7 lfd. m. Ludwigsburg, Januar 2006 Dr. Peter Müller
Nachtrag: Neben dem seit längerem unverzeichneten Zugang 1998/76 ist eine Akte aus dem Zugang 2011/81 hinzugekommen. Ludwigsburg, Januar 2012 Dr. Kai Naumann
17,3 lfd. m, davon 0,1 lfd. m unverz.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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