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Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter: Merkatz, Hans-Joachim von (Bestand)
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Archiv für Christlich-Demokratische Politik (Archivtektonik) >> Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter
1946-1978
1935-1938 Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, 1938-1945 Generalsekretär des Ibero-Amerikanischen Instituts (Berlin), 1946-1949 juristischer Berater der DP-Fraktion im Landtag Niedersachsen bzw. Parlamentarischen Rat, 1949-1969 MdB (1953-1955 Vorsitzender der DP-Fraktion), 1951-1958 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarates, 1952-1958 Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der EGKS, 1952-1960 Mitglied des Direktoriums bzw. Parteivorstandes der DP, 1955-1962 Bundesminister für Angelegenheiten des Bundesrates (1956/57 zugleich der Justiz, 1960/61 zugleich für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte), 1958-1972 Lehrbeauftragter an der Universität Bonn für staats- und völkerrechtliche Probleme der europäischen Integration (1966 Honorarprofessor), 1960 CDU, 1964-1968 Mitglied des Exekutivrates der UNESCO, 1967-1979 Präsident der Paneuropa-Union Deutschlands. Zonenbeirat der Britischen Zone (Protokolle, Korrespondenz, Drucksachen, Notizen) 1946-1948; Wirtschaftsrat der Bizone (Protokolle, Ausschußunterlagen, Stellungnahmen) 1947-1950; Parlamentarischer Rat (bes. Ausarbeitungen, Denkschriften, Materialien der DP) 1948/49; Landtag Niedersachsen: Drucksachen 1946-1949, Fraktion der NLP/DP 1946-1948; Bundesminister: Korrespondenz, Aufzeichnungen, Materialsammlungen, Organisationsfragen, Presseveröffentlichungen, Reden, Interviews 1950-1962; MdB: Ausschüsse (Protokolle, Notizen, Korrespondenz, Unterlagen) 1949-1969, Abgeordnetenkorrespondenz 1949-1969, DP-Fraktion (Korrespondenz, Protokolle, Berichte, Geschäftsordnungen, Erklärungen, Materialsammlung) 1948-1960, CDU/CSU-Fraktion, bes. Arbeitskreise für Allgemeine und Rechtsfragen, für Auswärtige, Gesamtdeutsche und Verteidigungsfragen (Aufzeichnungen, Ausarbeitungen, Tagesordnungen, Materialsammlung) 1961-1972, Regierungsbildung 1961/62; Reisen (auch Korrespondenz, Reden, Aufzeichnungen, Zeitungsberichte) 1957-1973; parlamentarische Gesellschaften und Vereinigungen 1956-1977; europäische Institutionen: Europarat 1956-1969, WEU 1964-1975, EGKS 1952-1959, EWG 1953-1965, EG 1967-1974, Europäisches Parlament 1958-1967; UNESCO (Korrespondenz, Berichte) 1956-1969; DP: Direktorium bzw. Geschäftsführung (programmatische Ausarbeitungen, Protokolle, Aufzeichnungen, Rundschreiben, Korrespondenz, Pressematerial) 1946-1949, Wahlen 1950-1960, Landes-, Bezirks- und Kreisverbände 1949-1961, bes. LV Niedersachsen (u.a. Verhältnis zur CDU) 1949-1962, Bundes- und Landesparteitage 1946-1961, Korrespondenz (u.a. mit Hans-Christoph Seebohm, Margot Kalinke, Heinrich Hellwege) 1950-1964; CDU: Bundesvorstand 1961-1965, Ausschüsse, Kommissionen und Arbeitskreise 1959-1975, Landesverbände, bes. Niedersachsen (Protokolle, Korrespondenz, Presseberichte) 1960-1973 und Oder-Neiße/UVF 1966-1969, JU (bes. BV Stade) 1956-1974, Parteitage, Tagungen 1956-1978; FDP (Koalitionsbesprechungen, Materialien) 1950-1969; Verbände, Vereinigungen, Akademien, Stiftungen, Institute, Orden, Clubs (bes. europäische) 1949-1978, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 1955-1978, Ostdeutscher Kulturrat 1964-1978, Deutschland-Stiftung 1966-1977, Ludwig-Erhard-Stiftung 1967-1976, BdV 1968-1975, Verband der Landsmannschaften 1950-1978; Lehrtätigkeit 1956-1971; Materialsammlung (bes. Außen- und Europapolitik, Saarfrage, Deutschlandpolitik, Verteidigungspolitik, Raumordnung, ZDF, Konservativismus) 1946-1978; Reden, Artikel, Ausarbeitungen 1954-1978; Persönliches: Dokumente, Kalender, Privatkorrespondenz, Tagebuchaufzeichnungen, Zeitungsberichte 1949-1976.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.