Lehensbrief des Herzogs Johann Adolf von Sachsen über Dorf und Feldmark Löbekühn bei Burg für Gebhard Julius von Mandelsloh, Dechant der Kollegiatstiftkirche St. Sebastian in Magdeburg. Zum Lehen gehören folgende Lehenstücke bei der Stadt Burg: das Dorf oder die Dorfstätte Löbekühn ("Lebigün"), nicht weit vom Dorf Schermen, mit allen Zubehörungen, was zuvor dem Jakob von Meyendorf gewesen war, 7 Wispel 8 Scheffel Roggen und Gersten, 32 1/2 Magdeburger Schilling und 3 Hühner jährliche Pacht und Zinsen aus 12 Höfen und 2 Viertel Land, und den Höfen auf der Dorfstätte und Feldmarkung zu Löbekühn, welche Güter zuvor dem Kapitel zu St. Sebastian in der alten Stadt Magdeburg zugestanden haben, 5 Wispel und 4 Scheffel Roggen und Gersten, 35 Schilling 5 Pfennige und 2 Heller Geldpacht aus 12 Hufen Land auf der Feldmarke zu Löbekühn, die zuvor den Waltersdorf gehörten, und die vor Blumenthal liegende Wiese, Lorenzhorn genannt
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Lehensbrief des Herzogs Johann Adolf von Sachsen über Dorf und Feldmark Löbekühn bei Burg für Gebhard Julius von Mandelsloh, Dechant der Kollegiatstiftkirche St. Sebastian in Magdeburg. Zum Lehen gehören folgende Lehenstücke bei der Stadt Burg: das Dorf oder die Dorfstätte Löbekühn ("Lebigün"), nicht weit vom Dorf Schermen, mit allen Zubehörungen, was zuvor dem Jakob von Meyendorf gewesen war, 7 Wispel 8 Scheffel Roggen und Gersten, 32 1/2 Magdeburger Schilling und 3 Hühner jährliche Pacht und Zinsen aus 12 Höfen und 2 Viertel Land, und den Höfen auf der Dorfstätte und Feldmarkung zu Löbekühn, welche Güter zuvor dem Kapitel zu St. Sebastian in der alten Stadt Magdeburg zugestanden haben, 5 Wispel und 4 Scheffel Roggen und Gersten, 35 Schilling 5 Pfennige und 2 Heller Geldpacht aus 12 Hufen Land auf der Feldmarke zu Löbekühn, die zuvor den Waltersdorf gehörten, und die vor Blumenthal liegende Wiese, Lorenzhorn genannt
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/44 Nr. 18
N. 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/44 Familienpapiere von Mandelsloh
Familienpapiere von Mandelsloh >> 1. Lehen- und andere Urkunden zu den norddeutschen Besitzungen der Mandelsloh
1681 März 26
35 x 64 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Schloss Neu-Augustusburg bei Weißenfels
Aussteller: Herzog Johann Adolf von Sachsen
Empfänger: Gebhard Julius von Mandelsloh
Zeugen: Moritz Tamm, Marschall von Bieberstein, Hofmarschall, Geheimer Rat etc.; David Elias Heiderich, geheimer Kammer- und Lehenssekretär
Siegler: Herzog Johann Adolf von Sachsen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: an gelbgrüner Schnur anhängend, leicht beschädigt
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Ausstellers unter dem Urkundentext, des Moritz Tamm, Marschall von Bieberstein und des David Elias Heid
Aussteller: Herzog Johann Adolf von Sachsen
Empfänger: Gebhard Julius von Mandelsloh
Zeugen: Moritz Tamm, Marschall von Bieberstein, Hofmarschall, Geheimer Rat etc.; David Elias Heiderich, geheimer Kammer- und Lehenssekretär
Siegler: Herzog Johann Adolf von Sachsen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: an gelbgrüner Schnur anhängend, leicht beschädigt
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Ausstellers unter dem Urkundentext, des Moritz Tamm, Marschall von Bieberstein und des David Elias Heid
Heiderich, David Elias
Meyendorf, Jakob von
Tamm, Moritz, Marschall von Bieberstein
Waltersdorf; Familie
Burg JL
Löbekühn-Burg JL
Löbekühn-Burg JL; Dorf
Magdeburg MD; Stift St. Sebastian
Neu-Augustusburg bei Weißenfels BLK
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- 1. Lehen- und andere Urkunden zu den norddeutschen Besitzungen der Mandelsloh (Classification)