Bitte um Annahme der Wahl zum Ehrenmitglied des Freien Deutschen Hochstifts
Vollständigen Titel anzeigen
LLA 035/017
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Korrespondenz >> Briefe an LLA/RGZM
1864-07-08
Inhalt/Beschreibung/Darin: "Das Freie Deutsche Hochstift
für
Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung
in
Goethe's Vaterhause
an Hernn Conservator und Professor Dr. phil. Lindenschmit
zu Miainz
Frankfurt a.M., den 8. Juli 1864
Hochgeehrter Herr!
Auf einem unserer früheren Sendungen deren Datum wir lei-
der nicht auffinden können und Sie deshalb ersuchen, uns dar-
über eine Angabe nachträglich zu machen, bezugnehmend, die
Ihnen die erfolgte Wahl zum Ehrenmitglied und Meister
des Freien Deutschen Hochstifts anzeigte, auf welche wir uns
zu unserem Bedauern noch ohne Ihre verhoffte Antwort befinden
(-ausgenommen der uns bekannt gewordene Austrittserklärung
als
als "Mitglied" des F.D.H.-) erlauben wir uns hierdurch die ergebenste
Anfrage, ob Sie die Ihnen in jener Zuschrift angezeigten Wahl
genehmigen wollen. Wir haben ausdrücklich zu bemerken, daß die
Annahme dieser Wahl Ihnen keinerlei besondere Pflichten auferlegt,
sondern das wir nur wünschen und hoffen, für unseren Zweck durch
gelegentliche Mittheilung über Ihre älteren oder neueren Arbeiten
und Leistungen (z.B. durch Photographien oder Probleblätter Ihrer
Kunstwerke oder Einsendung Ihrer bereits erschienenen oder [...]
erscheinenden Denkschriften, soweit Sie wünschen dieselben in einer
Deutschen [...]-Sammlung vertreten zu sehen) Anregungen
und Unterstützung zu empfangen.
Mit ausgezeichneter Hochachtung zeichnet ergebenst
Das Schriftführeramt des Freien Deutschen Hochstifts
Th. Schideck"
für
Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung
in
Goethe's Vaterhause
an Hernn Conservator und Professor Dr. phil. Lindenschmit
zu Miainz
Frankfurt a.M., den 8. Juli 1864
Hochgeehrter Herr!
Auf einem unserer früheren Sendungen deren Datum wir lei-
der nicht auffinden können und Sie deshalb ersuchen, uns dar-
über eine Angabe nachträglich zu machen, bezugnehmend, die
Ihnen die erfolgte Wahl zum Ehrenmitglied und Meister
des Freien Deutschen Hochstifts anzeigte, auf welche wir uns
zu unserem Bedauern noch ohne Ihre verhoffte Antwort befinden
(-ausgenommen der uns bekannt gewordene Austrittserklärung
als
als "Mitglied" des F.D.H.-) erlauben wir uns hierdurch die ergebenste
Anfrage, ob Sie die Ihnen in jener Zuschrift angezeigten Wahl
genehmigen wollen. Wir haben ausdrücklich zu bemerken, daß die
Annahme dieser Wahl Ihnen keinerlei besondere Pflichten auferlegt,
sondern das wir nur wünschen und hoffen, für unseren Zweck durch
gelegentliche Mittheilung über Ihre älteren oder neueren Arbeiten
und Leistungen (z.B. durch Photographien oder Probleblätter Ihrer
Kunstwerke oder Einsendung Ihrer bereits erschienenen oder [...]
erscheinenden Denkschriften, soweit Sie wünschen dieselben in einer
Deutschen [...]-Sammlung vertreten zu sehen) Anregungen
und Unterstützung zu empfangen.
Mit ausgezeichneter Hochachtung zeichnet ergebenst
Das Schriftführeramt des Freien Deutschen Hochstifts
Th. Schideck"
3 Blatt
Papier
Brief
Deutsch
Frankfurt am Main - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ