Strafverfahren gegen Richard Schmid und die SAP
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/40 Bü 190
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/40 Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986)
Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986) >> 1. Persönliches >> 1.1 Stationen des Lebensweges
1939-1949
Enthält:
Anzeige der Gestapo gegen Richard Schmid vom 11.2.1939; Genehmigung für die Rechtsanwälte Dr. Erwin Krüger und Dr. Edmund Natter zur Vertretung Richard Schmids vor dem Volksgerichtshof vom 11.5.1939; Ablehnung der von Richard Schmid beantragten Einstellung des Verfahrens gegen ihn vom 19.9.1939; Ausschließung Richard Schmids aus der Wehrmacht mit Wirkung vom 19.1.1940, ausgestellt am 24.3.1944; Abmeldebescheinigung Richard Schmids von (Stuttgart-)Möhringen nach Berlin-Moabit vom 7.2.1940; Aberkennung der Doktorwürde Richard Schmids wegen seiner Verurteilung durch den Volksgerichtshof durch den Dekan der Universität Tübingen vom 26.3.1940; Anklageschrift gegen Karl Otto Watzinger wegen Hochverrats beim Oberlandesgericht Stuttgart vom 18.9.1940; Ablehnung vom 25.7.1942 eines Gesuchs von Richard Schmid zur Wiederherstellung seiner Wehrwürdigkeit; Ausweis Richard Schmids zur Bestätigung seiner Haftzeit wegen politischer Verfolgung zwischen 1933 und 1945 vom 20.11.1945; Vernehmung des Kriminalinspektors a.D. Berthold Hermann Schlude im Internierungslager 76 auf dem Hohenasperg zur Verfolgung der SAP durch die Gestapo vom 19.8.1947; Aufhebung des Volksgerichtshofurteils gegen Richard Schmid vom 14.9.1949 (Abdruck)
Anzeige der Gestapo gegen Richard Schmid vom 11.2.1939; Genehmigung für die Rechtsanwälte Dr. Erwin Krüger und Dr. Edmund Natter zur Vertretung Richard Schmids vor dem Volksgerichtshof vom 11.5.1939; Ablehnung der von Richard Schmid beantragten Einstellung des Verfahrens gegen ihn vom 19.9.1939; Ausschließung Richard Schmids aus der Wehrmacht mit Wirkung vom 19.1.1940, ausgestellt am 24.3.1944; Abmeldebescheinigung Richard Schmids von (Stuttgart-)Möhringen nach Berlin-Moabit vom 7.2.1940; Aberkennung der Doktorwürde Richard Schmids wegen seiner Verurteilung durch den Volksgerichtshof durch den Dekan der Universität Tübingen vom 26.3.1940; Anklageschrift gegen Karl Otto Watzinger wegen Hochverrats beim Oberlandesgericht Stuttgart vom 18.9.1940; Ablehnung vom 25.7.1942 eines Gesuchs von Richard Schmid zur Wiederherstellung seiner Wehrwürdigkeit; Ausweis Richard Schmids zur Bestätigung seiner Haftzeit wegen politischer Verfolgung zwischen 1933 und 1945 vom 20.11.1945; Vernehmung des Kriminalinspektors a.D. Berthold Hermann Schlude im Internierungslager 76 auf dem Hohenasperg zur Verfolgung der SAP durch die Gestapo vom 19.8.1947; Aufhebung des Volksgerichtshofurteils gegen Richard Schmid vom 14.9.1949 (Abdruck)
1 Bü
Archivale
Krüger, Erwin, Dr., Rechtsanwalt, Berlin
Schlude, Berthold Hermann, Kriminalinspektor a.D.
Moabit : Berlin B
Tübingen TÜ; Universität
SAP
Wehrmacht; Ausschließung Richard Schmids aus der
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:43 MEZ
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