Urkunden des Klosters Ringelheim (Bestand)
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NLA HA, Hild. Or. 2 Ringelheim
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.9 Hochstift/Fürstentum Hildesheim >> 1.9.1 Urkunden >> 1.9.1.2 Innere Angelegenheiten >> 1.9.1.2.2 Klöster und Stifte
1153-1726
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte des Klosters Ringelheim
Das Kloster Ringelheim wurde wohl von Graf Immad II. als immedingisches Hausstift gegründet und in der Mitte des 12. Jahrhunderts durch Bischof Bernhard von Hildesheim reformiert und mit Benediktinern besetzt. Es wurde 1570 aufgehoben, 1643 wieder eingerichtet und 1803 säkularisiert.
II. Literaturhinweise
Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, hrsg. Karl Janicke,
Teil 1: Bis 1221 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1896, Neudruck 1965 (Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchive/veranlaßt und unterstützt durch die Preußische Archiv-Verwaltung, Bd. 65)
Teil 2: 1221-1260 mit 10 Siegeltafeln, Leipzig 1901 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 6)
Teil 3: 1260-1310 mit 9 Siegeltafeln, Leipzig 1903 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 11)
Teil 4: 1310-1340 mit 6 Siegeltafeln, Leipzig 1905 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 22)
Teil 5: 1341-1370 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1907 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 24)
Teil 6: 1370-1398 mit 1 Siegeltafel, Leipzig 1911 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 28)
(nachgewiesen als UB Hochstift Hildesheim, Teil , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sh 3)
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand Hild. Or. 2 Ringelheim umfaßt 23 Urkunden. Es ist offenbar erst spät ins Staatsarchiv nach Hannover gelangt, warhscheinlich erst zusammen mit den Akten des 1802 aufgehobenen Benediktiner-Klosters und der anschließenden Gutsherrnschaften Ringelheim um 1940/1941; denn in der Bestandsübersicht von Max Bär (1900) ist Hild. Or. 2 Ringelheim noch nicht berücksichtigt (vgl. auch Vorwort von Ulrich zu Hild. Br. 3, 13). Auch nennt Janicke, Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim Bd. 1, (1896) als Fundorte für die beiden
Bestandsgeschichte: gedruckten Urkunden Nr. 1 (1153) und 2 (1209): Archiv zu Ringelheim.
Die Zahl der Urkunden ist auffallend klein. Noch im 18. Jahrhundert muss der Bestand erheblich größer gewesen sein, umfasste doch das wahrscheinlich ebenfalls 1940/1941 vom Staatsarchiv Hannover übernommene und vermutlich bei der Brandkatastrophe des Staatsarchivs 1943 vernichtete Kopialbuch des Klosters Ringelheim, begonnen unter Abt Bernward Peumann, 1714, 174 Seiten (vgl. UB des Hochstifts Hildesheim, Bd.1, S. XI; Die Kunstdenkmäler des Landkreises Goslar, 1937, S. 203). Eine Reihe ungedruckter im Original nicht mehr vorhandener Urkunden haben sich in dem Aktenbestand Hild. Br. 3, 13 (Kloster und Gut Ringelheim 16. - 19. Jahrhundert), der daher unbedingt zur Ergänzung heranzusiehen ist, erhalten.
Die Signaturen der Urkunden blieben unverändert. Die Schreibung der Ortsnamen folgt dem Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden und Wohnplätze in Niedersachsen 1964, die noch gebräuchlichen Vornamen wurden in ihre heutige hochdeutsche Form abgeändert. Die Mehrzahl der Urkunden weist Wasserschäden auf, jedoch sind sie meinst nicht völlig unleserlich geworden. Dringend erforderlich ist die Restaurierung der Siegel.
Hannover, 20. Februar 1972
gez. Dr. Jürgen
Bestandsgeschichte: Asch
Das Kloster Ringelheim wurde wohl von Graf Immad II. als immedingisches Hausstift gegründet und in der Mitte des 12. Jahrhunderts durch Bischof Bernhard von Hildesheim reformiert und mit Benediktinern besetzt. Es wurde 1570 aufgehoben, 1643 wieder eingerichtet und 1803 säkularisiert.
II. Literaturhinweise
Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, hrsg. Karl Janicke,
Teil 1: Bis 1221 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1896, Neudruck 1965 (Publikationen aus den königlich-preußischen Staatsarchive/veranlaßt und unterstützt durch die Preußische Archiv-Verwaltung, Bd. 65)
Teil 2: 1221-1260 mit 10 Siegeltafeln, Leipzig 1901 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 6)
Teil 3: 1260-1310 mit 9 Siegeltafeln, Leipzig 1903 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 11)
Teil 4: 1310-1340 mit 6 Siegeltafeln, Leipzig 1905 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 22)
Teil 5: 1341-1370 mit 4 Siegeltafeln, Leipzig 1907 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 24)
Teil 6: 1370-1398 mit 1 Siegeltafel, Leipzig 1911 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens, Bd. 28)
(nachgewiesen als UB Hochstift Hildesheim, Teil , Nr. )
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sh 3)
III. Bestandsgeschichte
Der Bestand Hild. Or. 2 Ringelheim umfaßt 23 Urkunden. Es ist offenbar erst spät ins Staatsarchiv nach Hannover gelangt, warhscheinlich erst zusammen mit den Akten des 1802 aufgehobenen Benediktiner-Klosters und der anschließenden Gutsherrnschaften Ringelheim um 1940/1941; denn in der Bestandsübersicht von Max Bär (1900) ist Hild. Or. 2 Ringelheim noch nicht berücksichtigt (vgl. auch Vorwort von Ulrich zu Hild. Br. 3, 13). Auch nennt Janicke, Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim Bd. 1, (1896) als Fundorte für die beiden
Bestandsgeschichte: gedruckten Urkunden Nr. 1 (1153) und 2 (1209): Archiv zu Ringelheim.
Die Zahl der Urkunden ist auffallend klein. Noch im 18. Jahrhundert muss der Bestand erheblich größer gewesen sein, umfasste doch das wahrscheinlich ebenfalls 1940/1941 vom Staatsarchiv Hannover übernommene und vermutlich bei der Brandkatastrophe des Staatsarchivs 1943 vernichtete Kopialbuch des Klosters Ringelheim, begonnen unter Abt Bernward Peumann, 1714, 174 Seiten (vgl. UB des Hochstifts Hildesheim, Bd.1, S. XI; Die Kunstdenkmäler des Landkreises Goslar, 1937, S. 203). Eine Reihe ungedruckter im Original nicht mehr vorhandener Urkunden haben sich in dem Aktenbestand Hild. Br. 3, 13 (Kloster und Gut Ringelheim 16. - 19. Jahrhundert), der daher unbedingt zur Ergänzung heranzusiehen ist, erhalten.
Die Signaturen der Urkunden blieben unverändert. Die Schreibung der Ortsnamen folgt dem Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden und Wohnplätze in Niedersachsen 1964, die noch gebräuchlichen Vornamen wurden in ihre heutige hochdeutsche Form abgeändert. Die Mehrzahl der Urkunden weist Wasserschäden auf, jedoch sind sie meinst nicht völlig unleserlich geworden. Dringend erforderlich ist die Restaurierung der Siegel.
Hannover, 20. Februar 1972
gez. Dr. Jürgen
Bestandsgeschichte: Asch
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ