Bezeichnung "Konzentrationslager".
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 074/1176a
former reference number: Allgemeines 55
former reference number: I120, Folio 107
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: IV 2 Allg. Nr.40115
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> chronologisches Verzeichnis >> 1940
03.05.1940
Adressat: Reichsführer-SS
Die Bezeichnung Konzentrationslager dürfen nur die Lager führen die der Führung des Inspekteurs der Konzentrationslager unterstehen. Kriegsgefangenen-Arb.-Internierungslager u. s. w. dürfen die Bezeichnung Konzentrationslager oder Anhaltelager nicht mehr führen.
Die Bezeichnung Konzentrationslager dürfen nur die Lager führen die der Führung des Inspekteurs der Konzentrationslager unterstehen. Kriegsgefangenen-Arb.-Internierungslager u. s. w. dürfen die Bezeichnung Konzentrationslager oder Anhaltelager nicht mehr führen.
Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes
Abgebende Stelle: Bundesarchiv
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Schr. des Inspekteurs der Konzentrationslager vom 21.02.1940 - 14a 12/L/Ot. (I120, Folio 103-105 und Anordnung vom 26.02.1940 732g RF/Pt.) (I120, Folio 106)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ