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Konrad Herr, Priester der Mainzer Diözese, Spitalmeister
(spitteller) des Hospitals vor der Stadt Vacha, bekundet für sich und
seine Nachfolger, d...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1491-1500
1491 Februar 28
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 2 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gebenn uff Montagk nach Petri kathedra anno Domini millesimoquadringentesimononagesimouno
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Herr, Priester der Mainzer Diözese, Spitalmeister (spitteller) des Hospitals vor der Stadt Vacha, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, die Erträge und Zinse von Kreuzberg (Crutzbergk), Heringen, Heimboldshausen [Marktgem. Philippsthal (Werra)] und Geidenstadt (Geyttenstadt) [Wüstung bei Harnrode], die Johanns verstorbener Vorgänger Heinrich von Hohenberg, Abt von Fulda, dem Hospital für 150 Pfund Pfennig Fuldaer Währung auf Wiederkauf verkauft hat, für 300 rheinische Gulden wieder eingelöst hat. Für diese Summe verkauft der Abt mit Zustimmung des Konvents von Fulda Konrad und dem Hospital dauerhaft einen jährlichen Zins von 15 rheinischen Gulden in Vacha. Konrad erklärt die frühere Verschreibung und ihre Urkunden für ungültig und verzichtet für sich und das Hospital auf alle Ansprüche bezüglich der eingelösten Erträge und Zinsen. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Herr
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stadt Vacha
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.