Heinrich, Abt des Klosters Langheim, Anna von Schlüsselberg, Äbtissin, und der Konvent des Klosters in Schlüsselau (Sluzzelawe) bestätigen den Tausch der Pfarrkirche in Seußling (Seuselingen) gegen die Pfarrkirche in Elbersberg (Eltweigsperg) mit Ausnahme der Kapelle in Schnaid (Sneit), die zur Pfarrei erhoben und mit der Oblei vereinigt wird, durch Lupold, Bischof von Bamberg, und dem Domdekan Friedrich von Truhendingen. Die Pfarrei Schnaid hat ein eigenes Taufhaus, einen Friedhof, die Immunität und die Privilegien von Pfarrkirchen. Der Sprengel umfasst: Schnaid, Rothensand (Rotensand), Großenbuchfeld (Grosenpuchvelt), Kleinbuchfeld (cleinen Puchvelt), Limbach (Limpach). Der Pfarrer genießt die Zehnte von Ellersdorf (Elemstorf), Pommersfelden (Womersfelden) und Schnaid, ferner Geldeinkünfte aus den Höfen des Albert, des Steinpecke und des Fritz aus Schnaid.

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Staatsarchiv Bamberg