Heinrich, Abt des Klosters Langheim, Anna von Schlüsselberg, Äbtissin, und der Konvent des Klosters in Schlüsselau (Sluzzelawe) bestätigen den Tausch der Pfarrkirche in Seußling (Seuselingen) gegen die Pfarrkirche in Elbersberg (Eltweigsperg) mit Ausnahme der Kapelle in Schnaid (Sneit), die zur Pfarrei erhoben und mit der Oblei vereinigt wird, durch Lupold, Bischof von Bamberg, und dem Domdekan Friedrich von Truhendingen. Die Pfarrei Schnaid hat ein eigenes Taufhaus, einen Friedhof, die Immunität und die Privilegien von Pfarrkirchen. Der Sprengel umfasst: Schnaid, Rothensand (Rotensand), Großenbuchfeld (Grosenpuchvelt), Kleinbuchfeld (cleinen Puchvelt), Limbach (Limpach). Der Pfarrer genießt die Zehnte von Ellersdorf (Elemstorf), Pommersfelden (Womersfelden) und Schnaid, ferner Geldeinkünfte aus den Höfen des Albert, des Steinpecke und des Fritz aus Schnaid.
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Heinrich, Abt des Klosters Langheim, Anna von Schlüsselberg, Äbtissin, und der Konvent des Klosters in Schlüsselau (Sluzzelawe) bestätigen den Tausch der Pfarrkirche in Seußling (Seuselingen) gegen die Pfarrkirche in Elbersberg (Eltweigsperg) mit Ausnahme der Kapelle in Schnaid (Sneit), die zur Pfarrei erhoben und mit der Oblei vereinigt wird, durch Lupold, Bischof von Bamberg, und dem Domdekan Friedrich von Truhendingen. Die Pfarrei Schnaid hat ein eigenes Taufhaus, einen Friedhof, die Immunität und die Privilegien von Pfarrkirchen. Der Sprengel umfasst: Schnaid, Rothensand (Rotensand), Großenbuchfeld (Grosenpuchvelt), Kleinbuchfeld (cleinen Puchvelt), Limbach (Limpach). Der Pfarrer genießt die Zehnte von Ellersdorf (Elemstorf), Pommersfelden (Womersfelden) und Schnaid, ferner Geldeinkünfte aus den Höfen des Albert, des Steinpecke und des Fritz aus Schnaid.
Hochstift Bamberg, Archiv, Urkunden Kloster Schlüsselau
Bamberger Urkunde 3017
Hochstift Bamberg, Archiv, Urkunden Kloster Schlüsselau
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1359 IV 12
Hochstift Bamberg, Archiv, Urkunden Kloster Schlüsselau
Urkunden
Schlüsselau (Gde. Herrnsdorf, Lk Bamberg), Kloster
Schlüsselau (Gde. Herrnsdorf, Lk Bamberg), Äbtissin Anna von Schlüsselberg
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Abt Heinrich
Bamberg, Bischof Leupold III. von Bebenburg
Bamberg, Domdekan Friedrich von Truhendingen
Seußling (Lk Bamberg), Pfarrei
Schnaid (Lk Forchheim), Pfarrei
Kleinbuchfeld (Gde. Rothensand, Lk Bamberg)
Großbuchfeld (Gde. Rothensand, Lk Bamberg)
Rothensand (Lk Bamberg)
Elbersberg (Lk Pegnitz), Pfarrei
Ellersdorf (Lk Höchstadt a.d. Aisch)
Limbach (Gde. Pommersfelden, Lk Höchstadt a. d. Aisch)
Pommersfelden (Lk Höchstadt a.d. Aisch)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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