Fürstlich Hohenzollernsche Domänenadministration Nothwendig (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 102 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Fürstlich Hohenzollernsche Domänenadministration >> Posen
1882-1884
Überlieferungsgeschichte
1) Zur Geschichte der Fürstlich Hohenzollernschen Domänenadministration Nothwendig (heute: Potrzebowice)
Die Fürstlich Hohenzollernsche Domänenadministration Nothwendig wurde mit Anordnung des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern vom 20. Dezember 1882 als Mittelstelle zwischen der Fürstlich Hohenzollernschen Hofkammer und den Rentämtern Beutnitz (heute: Bytnica), Dratzig (heute: Drawsko) und der Rendantur Manow (heute: Manowo) in den damaligen preußischen Provinzen Schlesien, Brandenburg, Posen und Pommern geschaffen. Am gleichen Tag wurde der Rittergutsbesitzer und Fürstlich Hohenzollernsche Hofkammerrat Philipp von Nathusius-Ludom mit der Leitung der Administration beauftragt. Nach der Instruktion war die Domänenadministration vornehmlich ein Kontrollorgan. Die Behörde wurde mit Anordnung des Fürsten vom 25. Mai 1884 wieder aufgehoben (Amtsblatt 9,1884, S. 48), wodurch die Rentämter wieder unmittelbar der Fürstlich Hohenzollernschen Hofkammer unterstanden.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands
Der vorliegende Bestand wurde um 1955 von dem ehemaligen Hausmeister Anton Rieger verzeichnet und dem akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten (NVA)" einverleibt. Die Ordnung geschah dabei auf der Grundlage der 1842 bei den Behörden des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen eingeführten Rubrikenordnung. Dabei wurde jeweils aus Schriftgut einer Rubrik eine Archivalieneinheit gebildet und als solche auch verzeichnet. Innerhalb dieser Einheiten befand sich, in einzelne Unterfaszikel gesondert, in der Regel Schriftgut betreffend die Rentämter Beutnitz, Dratzig und Manow.
Im Zuge der teilweisen Auflösung des Mischbestands NVA hob Frau Liebhaber im April 2000 den gesamten Bestand aus. Die Inventarisierung erfolgte nunmehr auf der Basis der früheren Unterfaszikel. Aus ursprünglich 40 entstanden somit 104 Archivalieneinheiten. Den so strukturierten Bestand nummerierte die Bearbeiterin sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen durch.
Die Verzeichnung der einzelnen Faszikel geschah auf der Basis der von Anton Rieger angefertigten Titelaufnahmen, die jedoch durchweg erweitert bzw. neu erstellt wurden. Bei den einzelnen Titelaufnahmen wurden ferner die früheren NVA-Nummern jeweils als Vorsignatur angefügt. Frau Liebhaber verpackte den gesamten Bestand neu und verstaute die Archivalieneinheiten in säurefreien Archivboxen. Abschließend erstellte die Bearbeiterin die Reinschrift des Repertoriums und vervielfältigte es.
Da eine eigene Serie von Bänden nicht ermittelt werden konnte, wurden die beiden darin befindlichen Journale als Nrn. 13 und 14 in dem Bestand belassen.
2017 wurden die heutigen polnischen Ortsnamen den früheren deutschen Ortnamen beigefügt, sofern die Ort mit vertretbarem Aufwand identifiziert werden konnten.
Der vorliegende Bestand umfasst 104 Archivalieneinheiten aus dem Zeitraum von 1882 bis 1884 und misst ca. 0,75 lfd. m. -
Einzelne Archivalien daraus sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 102 T 1 Nr. ...
Sigmaringen, im Mai 2000
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Winter 2016/17 retrokonvertiert.
1) Zur Geschichte der Fürstlich Hohenzollernschen Domänenadministration Nothwendig (heute: Potrzebowice)
Die Fürstlich Hohenzollernsche Domänenadministration Nothwendig wurde mit Anordnung des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern vom 20. Dezember 1882 als Mittelstelle zwischen der Fürstlich Hohenzollernschen Hofkammer und den Rentämtern Beutnitz (heute: Bytnica), Dratzig (heute: Drawsko) und der Rendantur Manow (heute: Manowo) in den damaligen preußischen Provinzen Schlesien, Brandenburg, Posen und Pommern geschaffen. Am gleichen Tag wurde der Rittergutsbesitzer und Fürstlich Hohenzollernsche Hofkammerrat Philipp von Nathusius-Ludom mit der Leitung der Administration beauftragt. Nach der Instruktion war die Domänenadministration vornehmlich ein Kontrollorgan. Die Behörde wurde mit Anordnung des Fürsten vom 25. Mai 1884 wieder aufgehoben (Amtsblatt 9,1884, S. 48), wodurch die Rentämter wieder unmittelbar der Fürstlich Hohenzollernschen Hofkammer unterstanden.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands
Der vorliegende Bestand wurde um 1955 von dem ehemaligen Hausmeister Anton Rieger verzeichnet und dem akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten (NVA)" einverleibt. Die Ordnung geschah dabei auf der Grundlage der 1842 bei den Behörden des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen eingeführten Rubrikenordnung. Dabei wurde jeweils aus Schriftgut einer Rubrik eine Archivalieneinheit gebildet und als solche auch verzeichnet. Innerhalb dieser Einheiten befand sich, in einzelne Unterfaszikel gesondert, in der Regel Schriftgut betreffend die Rentämter Beutnitz, Dratzig und Manow.
Im Zuge der teilweisen Auflösung des Mischbestands NVA hob Frau Liebhaber im April 2000 den gesamten Bestand aus. Die Inventarisierung erfolgte nunmehr auf der Basis der früheren Unterfaszikel. Aus ursprünglich 40 entstanden somit 104 Archivalieneinheiten. Den so strukturierten Bestand nummerierte die Bearbeiterin sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen durch.
Die Verzeichnung der einzelnen Faszikel geschah auf der Basis der von Anton Rieger angefertigten Titelaufnahmen, die jedoch durchweg erweitert bzw. neu erstellt wurden. Bei den einzelnen Titelaufnahmen wurden ferner die früheren NVA-Nummern jeweils als Vorsignatur angefügt. Frau Liebhaber verpackte den gesamten Bestand neu und verstaute die Archivalieneinheiten in säurefreien Archivboxen. Abschließend erstellte die Bearbeiterin die Reinschrift des Repertoriums und vervielfältigte es.
Da eine eigene Serie von Bänden nicht ermittelt werden konnte, wurden die beiden darin befindlichen Journale als Nrn. 13 und 14 in dem Bestand belassen.
2017 wurden die heutigen polnischen Ortsnamen den früheren deutschen Ortnamen beigefügt, sofern die Ort mit vertretbarem Aufwand identifiziert werden konnten.
Der vorliegende Bestand umfasst 104 Archivalieneinheiten aus dem Zeitraum von 1882 bis 1884 und misst ca. 0,75 lfd. m. -
Einzelne Archivalien daraus sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 102 T 1 Nr. ...
Sigmaringen, im Mai 2000
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Winter 2016/17 retrokonvertiert.
0,8lfd.m (104 VE)
Bestand
Nothwendig, Pommern [PL]; Domänenadministration
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
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