Verschiedene Schuldforderungen Bunts über insgesamt mindestens 180 Goldgulden Als Interessent bestreitet der Abt die Zulässigkeit der RKG-Appellation, da jede einzelne Forderung die RKG-Mindestappellationssumme nicht erreiche.
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AA 0627, 676 - B 1855a/5672
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
(1532-1534)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann Bunt (Pundt, Buntz, Bount, Bont), Einwohner des Landes Kornelimünster, und seine Ehefrau Margarethe, (Kl.) Beklagter: Helman Morr (Mour, Mar) und Konsorten: Peter Smit (Schmidt), Johann Meeßgen, Thennes ... (Loch im Text), [S]ebastian in der Weiden und Maria, Joh. Meeßgens (Mewus’) Schwester, (Bekl.); als Interessent Johann von Wachtendonk, Abt zu Kornelimünster Prokuratoren (Kl.): Dr. Sybertus Louenborch 1534 Prokuratoren (Bekl.): für Kornelimünster: Dr. Lenhart Hoichmuller 1532 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Schultheiß und Schöffen des Untergerichts zu Kornelimünster - 2. Lehensmannen der Abtei Kornelimünster - 3. Rittermannen der Abtei Kornelimünster - 4. RKG ?-? (1532-1534) Beschreibung: 8 Bl., lose; Prot. ohne Einträge, 5 unquadrangulierte Aktenstücke, prod. zwischen 7. Sept. und 26. Okt. 1534; auf dem Deckblatt des Prot. der Vermerk: incompl[et]. Vgl. RKG 780 (B 2126/ 6372) - RKG 782 (B 2127/6373).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:44 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
- 2. Buchstabe B (Gliederung)