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Die Landgrafen-Vettern Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt und Georg Christian von Hessen-Homburg bekunden den Abschluss eines Vergleichs wegen der De...
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Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1671 - 1894
Darmstadt 1673 Januar 11
Hessen-Darmstadt
Papierlibell in Pergamentumschlag, mit den Unterschriften der Aussteller und vier angehängten Siegeln, davon zwei Kapseln leer
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Landgrafen-Vettern Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt und Georg Christian von Hessen-Homburg bekunden den Abschluss eines Vergleichs wegen der Deputatgelder mit Rückgabe des Amtes Braubach samt Festung Marksburg, des Kirchspiels Katzenelnbogen, der Pfandschaft im Amt Cleeberg sowie des Anteils an Vollnkirchen, die dem Landgrafen Ludwig VI. geschuldeten 1.000.000 Gulden mit ihren Pfändern Amt Lißberg, Rodheim und Holzhausen, Erhöhung des Deputats für Landgraf Georg Christian und Übergabe des Amtes Homburg an Hessen-Darmstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Unterschrifts- und Siegelankündigung der Aussteller mit dem Sekret-Siegel. Unterschrifts- und Siegelankündigung der Landgrafen Wilhelm Christoph und Friedrich [II.] von Hessen-Homburg mit dem Sekret-Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.