Engelbert Graf von der Mark (Marke) quittiert seinem Schwiegervater Simon Grafen zu Sp., Herrn zu Vianden (Vyanden), über 800 rheinische Gulden, die dieser jährlich an Weihnachten schuldig ist. Engelbert sagt ihn, seine Erben und Bürgen für dieses und alle vergangenen Male davon los. Siegel des Ausstellers.
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Engelbert Graf von der Mark (Marke) quittiert seinem Schwiegervater Simon Grafen zu Sp., Herrn zu Vianden (Vyanden), über 800 rheinische Gulden, die dieser jährlich an Weihnachten schuldig ist. Engelbert sagt ihn, seine Erben und Bürgen für dieses und alle vergangenen Male davon los. Siegel des Ausstellers.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 792
Rheinpfälzer U 6058, Straßburg E 5157/30
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1391 Dezember 31
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 792. Sg. angeh., wie Nr. 1931, grün, l. besch.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Datum a. d. 1392 in profesto circumcisionis domini."
Originaldatierung: "Datum a. d. 1392 in profesto circumcisionis domini."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 792. Sg. angeh., wie Nr. 1931, grün, l. besch.
Originaldatierung: "Datum a. d. 1392 in profesto circumcisionis domini."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 792. Sg. angeh., wie Nr. 1931, grün, l. besch.
Die Urk. ist nach dem Tode des Grafen Engelbert ausgestellt, der am 22. Dezember 1391 starb. Möglicherweise waren die Boten, die das Geld holten, zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Weg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ