Sebastian Anßhelm aus Reutlingen, Kleriker der Konstanzer Diözese und päpstlicher Notar, beurkundet in Anwesenheit des Propstes und der Kanoniker der Kollegiatskirche St. Moriz zu Ehingen am Neckar, nahe der Stadt Rottenburg in der Diözese Konstanz die Installierung und Vereidigung des Jodocus Vogler, Kaplan am St. Stephansaltar in der genannten Kollegiatskirche, auf das freie Kanonikat und die zum Kanonikat gehörende Pfründe, die der Magister Laurentius Hypp innehatte aufgrund der Präsentation Ks. Ferdinands [I.], dem das Patronat der Kollegiatskirche als Erzherzog von Österreich zusteht. Die neun beschworenen Artikel sind einzeln aufgeführt.
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Sebastian Anßhelm aus Reutlingen, Kleriker der Konstanzer Diözese und päpstlicher Notar, beurkundet in Anwesenheit des Propstes und der Kanoniker der Kollegiatskirche St. Moriz zu Ehingen am Neckar, nahe der Stadt Rottenburg in der Diözese Konstanz die Installierung und Vereidigung des Jodocus Vogler, Kaplan am St. Stephansaltar in der genannten Kollegiatskirche, auf das freie Kanonikat und die zum Kanonikat gehörende Pfründe, die der Magister Laurentius Hypp innehatte aufgrund der Präsentation Ks. Ferdinands [I.], dem das Patronat der Kollegiatskirche als Erzherzog von Österreich zusteht. Die neun beschworenen Artikel sind einzeln aufgeführt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 491 II U 13
Rub. Gen.:XVI Div.I No.16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 491 II Rottenburg, Chorherrenstift St. Moriz in Ehingen
Rottenburg, Chorherrenstift St. Moriz in Ehingen >> 1 Urkunden
1537 Juli 28
Urkunden
Ausf., Perg., Not. Instr. mit Not. Signet
Anßhelm, Sebastian; Kleriker und päpstlicher Notar
Han, Matheus, Kaplan
Hypp, Laurentius; Magister
Langyser, Johannes, Kaplan
Vogler, Jodocus, Kaplan
Ehingen : Rottenburg am Neckar TÜ; Stift St. Moriz, Kanonikate
Ehingen : Rottenburg am Neckar TÜ; Stift St. Moriz, Propst
Reutlingen RT
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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