Hans Edel zu Mühlenreute bekennt, daß ihm Kaspar Sterck zum Ödenhaus (=Edenhaus) und Melchior Ibelin zum Mayerhof als Vögte der Kinder des Michael Ibelin zu Mühlenreute 80 fl Landswährung vom Geld der Vogtkinder geliehen haben. Das Darlehen kann zu Martini gekündigt werden und ist mit 4 fl zu verzinsen. Als Sicherheit verpfändet der Aussteller Acker und Holz auf dem Knobel. Laut Rückvermerk wurde das Kapital am 31. Mai 1627 abgelöst. Nach weiterem Rückvermerk vom 30. März 1644 berichtet Michel Gürtel, ehemaliger Bannwart zu Nessenreben, daß Holz und Acker von Hans Edel zu Mühlenreute an das Kloster [Weingarten] verkauft wurden.
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Hans Edel zu Mühlenreute bekennt, daß ihm Kaspar Sterck zum Ödenhaus (=Edenhaus) und Melchior Ibelin zum Mayerhof als Vögte der Kinder des Michael Ibelin zu Mühlenreute 80 fl Landswährung vom Geld der Vogtkinder geliehen haben. Das Darlehen kann zu Martini gekündigt werden und ist mit 4 fl zu verzinsen. Als Sicherheit verpfändet der Aussteller Acker und Holz auf dem Knobel. Laut Rückvermerk wurde das Kapital am 31. Mai 1627 abgelöst. Nach weiterem Rückvermerk vom 30. März 1644 berichtet Michel Gürtel, ehemaliger Bannwart zu Nessenreben, daß Holz und Acker von Hans Edel zu Mühlenreute an das Kloster [Weingarten] verkauft wurden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1753
fasc. 097 n. 18
10030
B 522 II U 1670
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1611 November 12 (den zwelften tag monats Novembris)
25,7 x 33,9 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Edel zu Mühlenreute
Empfänger: Vögte der Kinder des Michael Ibelin zu Mühlenreute
Siegler: Georg Fugger Freiherr zu Kirchberg und Weißenhorn, Landvogt in Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Vögte der Kinder des Michael Ibelin zu Mühlenreute
Siegler: Georg Fugger Freiherr zu Kirchberg und Weißenhorn, Landvogt in Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Edel, Hans
Gürtel, Michel
Ibelin, Melchior
Ibelin, Michael
Kirchberg, Georg Freiherr zu
Sterck, Kaspar
Weißenhorn, Georg Freiherr von
Edenhaus : Karsee, Wangen im Allgäu RV; Einwohner
Mayerhof : Grünkraut RV; Einwohner
Mühlenreute : Schlier RV; Einwohner
Mühlenreute : Schlier RV; Flurstücke
Nessenreben : Weingarten RV; Einwohner
Ödenhaus = Edenhaus : Karsee, Wangen im Allgäu RV
Schwaben, Landvogtei; Landvogt
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:28 MEZ
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