Wir Wigand Gefuge, Untervogt zu Wetzlar, und benannte Schöffen und Einwohner zu Dorlar geben zwei bejahrten genannten Frauen zu Dorlar eine Kundschaft über den Zoll daselbst: Die Bedürfnisse für Küche und Keller der Grafen von Solms, die nach Hohensolms, Braunfels oder Greifenstein geführt worden, seien bisher zollfrei gewesen, alle anderen solmsischen Untertanen, adlige und unedle, hingegen müßten den Zoll entrichten..
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Wir Wigand Gefuge, Untervogt zu Wetzlar, und benannte Schöffen und Einwohner zu Dorlar geben zwei bejahrten genannten Frauen zu Dorlar eine Kundschaft über den Zoll daselbst: Die Bedürfnisse für Küche und Keller der Grafen von Solms, die nach Hohensolms, Braunfels oder Greifenstein geführt worden, seien bisher zollfrei gewesen, alle anderen solmsischen Untertanen, adlige und unedle, hingegen müßten den Zoll entrichten..
166, U 6
166 Nassau-Weilburg: Amt Gleiberg
Nassau-Weilburg: Amt Gleiberg >> Urkunden >> 1129-1500
1447 April 13
Original, Papier, die Siegel des Gefuge und zweier Schöffen zu Wetzlar, Nr. 3 ab
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ